Titel: Tintenzeltchen, deren man sich statt der chinesischen Tusche bedienen kann.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 44, Nr. XLIX./Miszelle 33 (S. 237)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj044/mi044049_33

Tintenzeltchen, deren man sich statt der chinesischen Tusche bedienen kann.

Der Bulletin d. Scienc. technol. Junius 1831, S. 96 gibt aus der Bibliot. phys. écon. folgendes Verfahren zur Bereitung von Tintenzeltchen, die sich eben so gut wie die chinesische Tusche zum Druken mit messingenen Lettern verwenden lassen soll. Man rührt in einem neuen, glasirten, irdenen Topfe guten, nicht mit Kohlenpulver vermengten Kienruß mit Wasser an, wobei man etwas Potasche zusezt; wäscht ihn dann mit vielem Wasser aus, und siebt ihn durch ein Haarsieb. Dann läßt man die Flüssigkeit sich sezen, gießt sie ab, und läßt den Bodensaz troknen. Die auf diese Weise erhaltene Schwärze reibt man nun auf einem Reibsteine mit starkem Gummiwasser ab, so daß man einen festen Teig erhält, der sich sehr gut anwenden lassen soll.

Dasselbe Journal gibt auch folgende Vorschrift zu einem Tintenpulver, welches mit Wasser schnell gute Tinte geben soll.

Sehr feines, gesiebtes Galläpfelpulver 16 Theile.
Gepülverten, weiß gebrannten Eisenvitriol 9 –
Gummipulver 15 –
Gepülverter Candiszuker 5 –
Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: