Titel: Zunahme der Journale in Ostindien.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 44, Nr. LXXIV./Miszelle 12 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj044/mi044074_12

Zunahme der Journale in Ostindien.

Wir haben im Polytechn. Journale Bd. XLIII. S. 158 Einiges über die Zunahme der Journale im Allgemeinen mitgetheilt, und geben hier als Nachtrag aus dem Mechanics' Magazine Nr. 450 folgende Notiz über die Zunahme der Journale in Ostindien. In Bengalen erschien im J. 1814 nur eine einzige Zeitung, die Calcutta Government Gazette; im J. 1820 stieg die Zahl der Zeitungen und Journale auf 5, und im J. 1830 bereits auf 31. Außer diesen gibt es aber daselbst noch wahrhaft indische, in der Sprache der Eingebornen geschriebene Zeitungen, deren Zunahme noch merkwürdiger ist. In den Jahren 1814 und 1820 erschien nämlich noch keine solche Zeitschrift, in dem J. 1830 hingegen bereits 8, und zwar folgende: Sumachar Chundrika, Sungbad Cowmuddy, Jami Jahan Noomar, Shums al Akbar, Sungbad Teemur Nassuk, Sumachar Durpan, Oodunt Martund und Bungadooth. – In Madras erschienen im J. 1814 5 englische Zeitungen, im J. 1820 8, und im J. 1830 nur eben so viele, und noch gar keine indische Zeitung. Als Ursache dieser geringen Fortschritte der Literatur in Madras wird angegeben, daß die dortige Regierung weit weniger für Unterricht und Aufklärung thut, als jene in Calcutta, und namentlich die Literatur eher unterdrükt, als begünstigt.

Zu Bombay erschienen im J. 1814 vier englische Blätter, eben so viele im J. 1820, im J. 1830 hingegen 12, und außerdem 4 Zeitungen für die Eingebornen, wovon eine in persischer Sprache geschrieben ist. Zu Bombay erscheint regelmäßig auch ein Preiscourant in der Guzerattee Sprache.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: