Titel: Neue Maschine zum Schraubenschneiden und zum Drehen von Eisen und Stahl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 44, Nr. LXXIV./Miszelle 6 (S. 315–316)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj044/mi044074_6

Neue Maschine zum Schraubenschneiden und zum Drehen von Eisen und Stahl.

Die Eigenschaft zu Schneiden, welche eine Scheibe aus geschmeidigem Eisen oder Stahl besizt, wenn dieselbe in schnelle Bewegung gesezt wird, wurde von den HH. Joël Estmann und Karl Abbot zu Bath in New-Hampshire V. St., auf eine Maschine benuzt, mit welcher Schrauben geschnitten, und Eisen und Stahl gedreht werden kann, und auf welche sich die Erfinder am 23. December |316| 1830 ein Patent geben ließen. Die Schneidwerkzeuge dieser Maschine bestehen aus kreisförmigen Scheiben von 1 bis 4 oder 5 Fuß im Durchmesser und von der gehörigen Dike. Die Ränder dieser Scheiben erhalten die Form, welche man dem Schraubengange geben will. Diese Scheiben oder Räder werden an Wellen befestigt, die in einem solchen Winkel mit dem Stüke, welches geschnitten werden soll, gestellt werden müssen, als es der Schraubengang, den man erhalten will, erfordert. Zur Aufnahme der Stüke, in welche die Schraube geschnitten wird, dient ein eisernes Gestell mit den gehörigen Schiebern, Leitungsschrauben und anderen Einrichtungen, damit das Stük in dem Maße vorwärts gehoben werden kann, als es die Arbeit erfordert. – Das Repertory of Patent-Inventions April 1832 S. 210 bemerkt, daß dieß außer der Drehebank die erste Maschine ist, an welcher diese merkwürdige Eigenschaft des geschmeidigen Eisens benuzt wird; und daß sich diese Maschine sicheren Nachrichten zu Folge wirklich in Amerika in Gang befinde, und mit einer Schnelligkeit arbeite, hinter welcher jede andere Methode zurük bleiben muß.

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