Titel: Lettern für Blinde.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 44, Nr. XCIV./Miszelle 6 (S. 397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj044/mi044094_6

Lettern für Blinde.

Die Lettern, mittelst welcher Blinde mit einander correspondiren können, und für welche deren Erfinder, Hr. G. Gibson zu Birmingham, von der Society of Arts die goldene Medaille erhielt, bestehen aus kleinen Würfeln, deren Seiten sämmtlich bis auf eine einzige eben sind. Auf dieser einen Seite ist einer der Buchstaben des Alphabetes mit Nadelspizen verzeichnet, welche beiläufig um 1/10 Zoll hervorragen. Der Blinde nimmt diese Lettern, drükt sie in das Papier, und erzeugt dadurch auf der Kehrseite kleine Vorsprünge, welche er mit den Fingerspizen leicht fühlen und lesen kann, wie die Erfahrung bereits erwies. Das Papier muß hierbei die Spizen leicht durchdringen lassen, und doch gehörig unterstüzt werden; am Besten ist es, wenn man ein Kissen unterlegt. (Aus dem Recueil industriel. Januar 1832, S. 84.)

Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: