Titel: Aingworth's Patent-Knöpfe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 44, Nr. XCIV./Miszelle 7 (S. 397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj044/mi044094_7

Aingworth's Patent-Knöpfe.

Hr. B. Aingworth, Knopfmacher zu Birmingham, nahm am 30. August 1831 ein Patent auf eine Verbesserung in der Verfertigung der Knöpfe, welche nach dem Register of Arts April 1832 S. 80 und dem Repertory of Patent-Inventions April 1832 S. 200 kürzlich auf Folgendem beruht. Die Knöpfe des Patent-Trägers bestanden früher aus einer Metallscheibe von der Größe des Knopfes, den man verfertigen wollte, auf diese Scheibe wird vorne eine, und hinten zwei Scheiben Papier gelegt, und alle diese Scheiben wurden mit Wollen-, Seiden- oder einem anderen Zeuge überzogen, der hinter dem Knopfe zusammengezogen werden mußte. Hierauf wird ein kreisförmiges Metallstük mit einem Loche in der Mitte angebracht, und durch dieses Loch der elastische Hals gezogen, der aus einem Stüke von 1/16 Zoll Länge bestand. Das Rükenstük war an seinem Umfange gezähnt, und diese Zähne wurden mittelst einer Presse eingebogen und angedrükt, so daß auf diese Weise alle Theile gesichert waren. Nach der Verbesserung des Patent-Trägers wird aber jezt das Rükenstük mit dem Loche flach und nicht gesägt gemacht, und die äußere Fläche desselben mit Zeug überzogen. Die verschiedenen Theile des Bodens werden nun dadurch zusammengehalten, daß man die vordere Scheibe größer als den Knopf macht, der verfertigt werden soll, und daß man dann die Ränder dieser Scheibe mittelst einer Presse zurükbiegt und einpreßt. Auf diese Weise soll man flächere Knöpfe erhalten, welche die Kleider weniger abnüzen. – Das Repertory macht sich über dieses Patent lustig, und sagt: je mehr Arten von Knöpfen, desto besser; je mehr Maschinen, desto besser; je mehr arbeitende Hände, desto besser; und je mehr Patente, wird die Regierung sagen, desto besser!

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