Titel: Spleißen der Wellen an Wasserrädern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 44, Nr. CIV./Miszelle 6 (S. 464)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj044/mi044104_6

Spleißen der Wellen an Wasserrädern.

Die HH. J. und S. P. Gilpin versuchten die Welle eines ihrer Wasserräder, welche an dem einen Ende schadhaft geworden war, während sie sich an dem Wasserende noch in ganz gutem Zustande befand, zu spleißen, anstatt sie durch eine ganz neue zu ersezen, was sowohl mehr Kosten, als einen größeren Zeitverlust veranlaßt haben würde. Sie brachten mit dem gesunden Holze mittelst eines Zapfens und einer Scheide einen neuen kurzen Balken in Verbindung, und fanden, daß diese gespleißte Welle sehr gute Dienste leistete, und nur eine höchst unbedeutend vermehrte Reibung bewirkte. Da das nasse Ende der Wellen viel länger dauert, als das kurze, so kann man, nach der Meinung des Hrn. Gilpin auf diese Weise dem kostspieligen Einziehen von ganzen langen Wellen oft für lange Zeit abhelfen. (Aus dem Franklin Journal im Repertory of Patent-Inventions. Mai 1832, S. 289.)

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