Titel: Richmond, Spaten u. Schaufeln
Autor: Richmond, Carl
Caswell, Samuel
Fundstelle: 1832, Band 46, Nr. CXI. (S. 428–429)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj046/ar046111

CXI. Verbesserte Methode Spaten und Schaufeln mit Maschinen zu verfertigen, worauf sich Carl Richmond und Samuel Caswell zu Taunton, Massachussetts, am 7. April 1831 ein Patent ertheilen ließen.

Aus dem Register of Arts. August 1832. S. 213.

Nach unserer verbesserten Methode Spaten und Schaufeln mit Maschinen zu verfertigen, wird, wie die Patent-Träger sagen, nicht nur an Arbeit erspart, sondern die Producte oder Fabrikate werden auch gleichmäßiger, und erhalten eine größere Genauigkeit. Die Hauptmaschine, deren wir uns bedienen, ist die gewöhnliche, allen Mechanikern bekannte; auf diese machen wir keine Patent-Ansprüche, indem wir sie in Hinsicht auf Größe und Form nur so weit modificirt haben, als es für unseren Zwek nöthig war. Zur größeren Deutlichkeit |429| haben wir ein Modell dieser Maschine auf dem Patent-Amte niedergelegt.

Die Maschine besteht erstens aus einer Schneidepresse, mit welcher die Platte, die den Spaten oder die Schaufel bilden soll, mit einem Male ausgeschnitten wird, und in die dann durch eine zweite Operation die Löcher geschlagen werden, die zur Aufnahme der Nieten dienen, mit welchen das Rükenband und das Oehr an den Platten befestigt wird.

Den zweiten Theil der Maschine bildet ein Prägapparat, dessen Bodenstük oder Ambos einen Theil des Models bildet, durch welchen der Spaten oder die Schaufel geformt wird. Den zweiten oder oberen Theil dieses Models bildet der schiebbare Theil dieser Vorrichtung, welcher sich über dem Amboß befindet.

Um nun einen Spaten oder eine Schaufel zu verfertigen, nehmen wir eine Stange schwedisches oder anderes Eisen, an deren Rand wir gewöhnlich ein Stük Stahl anschweißen. Diese Stange wird so ausgewalzt, daß sie der Größe der Schaufel, die man verfertigen will, entspricht, und dann unter die Schneidepresse gebracht.

Durch dieselbe Presse wird auch das Band ausgeschnitten, und eben so werden durch eine und dieselbe Operation die erforderlichen Löcher ausgeschlagen. Die auf diese Weise ausgeschnittenen Platten kommen dann in die zweite Maschine, in der sie durch einen einzigen Schlag die gehörige Form erhalten.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: