Titel: Stimpson's Verbesserungen in der Papier-Fabrikation.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 46, Nr. XXXVII./Miszelle 14 (S. 153–154)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj046/mi046037_14

Stimpson's Verbesserungen in der Papier-Fabrikation.

Die Zahl der Apparate und Maschinen, welche man in Amerika patentiren läßt, und durch welche man die Papier-Fabrikation zu vervollkommnen glaubt, oder dieß wirklich zu thun trachtet, vermehrt sich von Jahr zu Jahr. Wir haben |154| bereits mehrere dieser Vorrichtungen bekannt gemacht, und wollen nun auch, so weit dieß nach der kurzen und unvollkommenen Beschreibung im Register of Arts, Julius 1832, S. 184 möglich ist, versuchen eine Idee von der Maschine des Salomon Stimpson zu Newbury, Vermont, zu geben. Diese Maschine, welche am 12. März 1831 patentirt wurde, soll den Zeug von allen Klümpchen und Knötchen reinigen, und zugleich die Menge des Zeuges, welche zur Erzeugung des Blattes nöthig ist, reguliren. Die Maschine zum Reinigen des Zeuges besteht aus einer Kufe von 2 Fuß im Durchmesser, in der sich ein metallener Cylinder befindet. Dieser Cylinder muß genau an den Boden der Kufe passen und muß 20 Zoll im Durchmesser und 8 Zoll in der Weite haben. Um den oberen Rand dieses Cylinders herum befinden sich Längenspalten, durch welche der Zeug austreten kann. Der Zeug wird aus einem Behälter heraufgepumpt, und gelangt durch eine Röhre in das Innere des Cylinders, in welchem sich Arme mit Plätschern bewegen, so daß der Zeug gegen die Oeffnungen getrieben wird, bei welchen die feineren Theile austreten, während die Klümpchen zurükbleiben. Eine Röhre leitet den zwischen den Cylinder und die Kufe gelangten, gehörig vorbereiteten Zeug dahin, wo die Blätter geformt werden. Die ganze Vorrichtung ist mit einem Dekel versehen, damit der Zeug nicht überlaufen kann. Um die Menge des Zeuges, die geliefert werden soll, zu reguliren, ist die Röhre, welche denselben in die Kufe leitet, trichterförmig geformt; sie wird durch den Zeug, der in dieselbe gepumpt wird, gefüllt erhalten, und aller Ueberschuß läuft über und in den Behälter zurük. Zwischen dem Trichter und dem inneren Ende der Röhre ist ein Sperrhahn angebracht, der die Menge des eintretenden Zeuges bestimmt.

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