Titel: Foster's Verbesserungen an den Einstekschlössern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 46, Nr. XXXVII./Miszelle 25 (S. 158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj046/mi046037_25

Foster's Verbesserungen an den Einstekschlössern.

Hr. Leonard Foster zu Boston, Massachusetts, ließ sich am 15. Februar 1831 ein Patent auf Verbesserungen an den Einstekschlössern (mortise locks) geben, nach welchen diese Schlösser nur die Hälfte der Breite und Dike fordern, die sonst für die gewöhnlichen Einstekschlösser nöthig ist, so daß folglich diese Art von Schloß auch an dünneren Thüren angebracht werden kann, ohne daß die Thüre dadurch zu sehr geschwächt wird. An Hrn. Foster's Schloß wird der Riegel mit einem sich drehenden oder schiebbaren Knopfe, der zwischen den Schildern (escutcheons) hervorragt, nach Vorwärts geschoben. Diese Schilder bestehen aus Metallplatten von drei Zollen im Gevierte. Da nun der Körper des Schlosses bloß zwei Zoll mißt, so gehen die Schrauben, mit welchen die Schilder befestigt sind, über und unter dem Schlosse in die soliden Theile der Thüre. An der inneren Seite der Thüre befindet sich ein kleiner Bolzen, der in den Hauptriegel paßt, und denselben an seiner Stelle hält. Soll das Schloß so eingerichtet werden, daß man es von Außen aufsperren kann, so kann man unter dem Riegel des Einstekschlosses, in welchem sich zur Ausnahme des Riegels des kleinen Schlosses ein Ausschnitt befindet, ein kleines Schloß, nach Art der Schiebladenschlösser, anbringen. Bei dieser Einrichtung hat man den Vortheil, daß man statt des großen nur einen kleinen Schlüssel mit sich zu führen braucht. Damit der Riegl beim Schließen der Thüre zurükspringen kann, ist die Platte an dem Pfosten der Thüre zum Schieben gerichtet, da die Dike des Riegels allein hiezu nicht hinreichen würde. (Aus dem Repertory of Patent-Inventions. Julius 1832, S. 23.)

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