Titel: Ueber das Frieren des Wassers in Wasserleitungs-Röhren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 46, Nr. XXXVII./Miszelle 9 (S. 152)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj046/mi046037_9

Ueber das Frieren des Wassers in Wasserleitungs-Röhren.

In der Gesellschaft der Mechaniker (Institution of Civil Engineers) zu London kamen kürzlich auch die Mittel, durch welche man dem Gefrieren des Wassers in den Wasserleitungs-Röhren vorbeugen könne, zur Sprache. Mehrere Mitglieder berichteten über Versuche, die sie in dieser Hinsicht anstellten. Unter anderen wurde bei einem solchen Versuche eine dünnere Röhre in eine weitere gebracht, und der Zwischenraum zwischen beiden mit Kohlenpulver gefüllt. Allein auch bei dieser Vorsichtsmaßregel fror das Wasser, wenn die Temperatur der Luft auf 20° F. (– 5,33 R.) sank; eben dieser Erfolg zeigte sich, wenn man den Zwischenraum mit gewöhnlicher Asche füllte. Bemerkt verdient jedoch zu werden, daß der Widerstand gegen die Kälte am größten war, wenn diese Substanzen nur sehr lose in den Zwischenraum gebracht wurden, so daß auch hiebei die bekannte Erfahrung bestätigt wurde, daß ein Frost, der in lokerem Gartenboden nur ein Paar Zoll tief dringt, in einem sehr festen Boden, wie z.B. auf einer Straße, sich bis in eine Tiefe von 30 Zollen fortpflanzt. (Aus dem Register of Arts. Julius 1832, S. 189.)

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