Titel: Ueber eine Methode die Flamme der Gar- oder Affinir-Feuer des Eisens zu benuzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 46, Nr. LXII./Miszelle 9 (S. 227–228)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj046/mi046062_9

Ueber eine Methode die Flamme der Gar- oder Affinir-Feuer des Eisens zu benuzen.

Hr. Perdonnet sagt im Bulletin des sciences technologiques October 1831, S. 61, daß man in einigen Hüttenwerken Frankreichs seit mehreren Jahren in der Nahe der Gar- oder Affinir-Feuer kleine Reverberir-Oefen errichtet habe, über deren Boden die Flamme dieses Feuers streicht, ehe sie in den Schornstein gelangt. In diesen Reverberir-Oefen frischt man die Eisenstangen, die |228| man in kleinere verwandeln will. Man versicherte Hrn. Perdonnet sowohl zu Audincourt als anderwärts, daß das Affinir-Feuer in Folge dieser Verbindung mit einem Reverberir-Ofen durchaus nicht mehr Kohlen verzehrt, als ohne diesen, so daß man auf diese Weise alles zum Frischen des Stangeneisens nöthige Brennmaterial ersparen kann. Bekanntlich gibt es auch Puddling- oder Zerrenn-Oefen mit zwei Boden, indem auf dem einen das Gußeisen zerrennt, auf dem anderen hingegen das Stangeneisen gefrischt wird. Solcher Oefen, aus deren Bau man jedoch ein Geheimniß machte, bediente man sich zu Chatillon mit Vortheil. Ob dieß auch jezt noch der Fall ist, weiß Hr. Perdonnet nicht.

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