Titel: Ueber den Seidenhandel Englands.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 46, Nr. CIII./Miszelle 18 (S. 397–398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj046/mi046103_18

Ueber den Seidenhandel Englands.

Das englische Parlament hat, wie unsere Leser wissen, im J. 1826 das Verbot der Einfuhr von Seidenwaaren in England aufgehoben, und sich dadurch in dieser Beziehung bisher mehr Tadel als Lob erworben. Eine Commission untersucht gegenwärtig die Folgen, welche diese Maßregeln innerhalb der Jahre 1826–30 gehabt hat. Wir werden die Resultate dieser Untersuchung mittheilen, und beschränken uns einstweilen auf folgende Daten, die sich in den Archives des Chambres de commerce und aus diesen im Recueil industriel, August 1832. S. 151 befinden. Vom J. 1835 bis 1830 einschließlich wurden in England 22,521,681 Pfd. rohe und gesponnene Seide eingeführt, wofür der Zoll 699,060 Pfd. Sterl. betrug. Auf Frankreich allein kommen von dieser Einfuhr 7,254,597 Pfd. In den Jahren 1826 bis 1830 wurden von England nach Frankreich 524,178 Pfunde Seidenzeuge, Gaze, Crepp, Sammet, Bänder, Tricot, Strümpfe und Handschuhe; 858,758 Quadrat-Yards Spizen und Tulles und für 224,907 Pfd. Sterl. verschiedene andere Seidenzeuge eingeführt.

Im Ganzen wurden vom Jahre 1825 bis zum Jahre 1820 an reinen und |398| gemischten Seidenzeugen für 1,731,279 Pfd. Sterl. aus England ausgeführt. Hiervon gingen in den Jahren 1825 bis 27

nach Europa für 93,190 Pfd. Sterl. (Officieller Werth.)
Amerika für 303,453
Asien für 24,096
Afrika für 4,175

In den Jahren 1828 bis 30 hingegen gingen

nach Europa für 299,717 Pfd. Sterl. (Declarirter Werth.)
Amerika für 662,598
Asien für 32,016
Afrika für 22,413
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