Titel: Zunahme und Abnahme der Staatseinkünfte Frankreichs in den Jahren 1831 und 1832.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 46, Nr. CIII./Miszelle 24 (S. 398–399)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj046/mi046103_24
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Zunahme und Abnahme der Staatseinkünfte Frankreichs in den Jahren 1831 und 1832.

Wenn man den Ertrag, welchen die drei ersten Vierteljahre der Etatsjahre 1831 und 1832 in Frankreich abwarfen, mit einander vergleicht, so ergibt sich daraus folgendes Resultat:

1831 1832 Zunahme. Abnahme.
Registrirgebühren, Grundsteuer,
Stämpel etc. 129,708,000 Fr. 138,626,000 8,919,000
Mauth-Schifffahrt 71,221,000 – 79,757,000 8,536,000
Salzauflage 42,513,000 – 41,280,000 1,223,000
indirecte Steuern (geistige Getränke etc.) 57,954,000 – 60,830,000 2,884,000
Verkauf von Rauch- u. Schnupftabak 49,168,000 – 49,880,000 682,000
Verkauf von Schießpulver 2,510,000 – 2,492,000 18,000
Post u. 5 Procent von den Rimessen 23,579,000 – 24,174,000 595,000
Eil- und Postwagen 1,372,000 – 1,160,000 212,000
Lotto 6,270,000 – 8,248,000 1,970,000
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384,295,000 – 406,417,000 23,585,000 1,463,000

Es ergibt sich folglich für die ersten drei Viertel des Jahres 1832 gegen das Jahr 1831 eine Zunahme von 22,122,000 Fr. Gegen dieselben drei Viertel des Jahres 1830 ergibt sich hingegen ein Ausfall von 24,300,000 Fr. Bringt man jedoch die Verminderung der Auflage auf den Wein und die geistigen Getränke, welche vom 1. Januar 1831 an begann, in Anschlag, so bleibt die eigentliche Verminderung der Einkünfte des Jahres 1831 im Vergleiche mit jenen des Jahres 1832 nur 3,918,000 Fr. (Galign. Messeng. N. 5489.)

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