Titel: Eine Vorschrift zum Reinigen alter Oehlgemählde.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 46, Nr. CXIII./Miszelle 16 (S. 435)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj046/mi046113_16

Eine Vorschrift zum Reinigen alter Oehlgemählde.

Das Mechanics' Magazine N. 478. S. 46 gibt Kunstliebhabern folgende Methode an, nach welcher sie alte Oehlgemählde wieder, puzen und reinigen können. Man übergieße 3/4 Unzen Mennige mit 2 Unzen Salzsäure und lasse dieses Gemenge eine halbe Stunde lang stehen. Dann tauche man einen Schwamm in die Flüssigkeit und reibe das Gemälde damit ab. Nach 15 bis 20 Minuten wasche man es hierauf mit Seife und Wasser, und trokne es. Diese Flüssigkeit soll beinahe eben so gute Dienste leisten, als das oxydirte Wasser, welches sich nach Thenard ganz vorzüglich zur Reinigung alter Gemählde, und besonders der weißen Farbe eignet, leider aber wegen seiner schwierigen Bereitung fast nirgendwo zu haben ist. (Diese Flüssigkeit ist aber nichts als Chlorwasser.)

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