Titel: Ueber die Behandlung des gemähten Heues bei nassem Wetter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 49, Nr. XVII./Miszelle 28 (S. 77–78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj049/mi049017_28
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Ueber die Behandlung des gemähten Heues bei nassem Wetter.

Es geschieht bei uns sehr häufig, daß die Heu-Ernte durch die während der selben nicht selten eintretende nasse Witterung bedeutend Schaden leidet, daß das Heu gelb und halb faul wird, und dann nur mit Nachtheil zur Fütterung verwendet werden kann. Der Fehler hievon ist, daß man bei uns das gemähte Heu, wenn Regen eintritt, nicht nur nicht umkehrt, sondern eher noch naß in Hausen formt. Die Folge hievon ist, daß es in Gährung geräth, sich erhizt, gelb wirb und endlich fault. Allem diesen kann nun abgeholfen werden, wenn man das gemähte Gras, selbst wenn es regnet, täglich fleißig umkehren läßt, so daß keine Erhizung Statt finden kann; das Gras wird bei dieser Behandlung beinahe eben so schön grün bleiben, als wenn es bei günstigem Wetter gemäht und getroknet worden wäre. Man befolgt diese Methode gegenwärtig in Nordamerika sehr häufig, und empfiehlt sie durchgehende (Aus dem Recueil industriel. April 1833, S. 84.)

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