Titel: Ueber die Bereitung des Weißkupfers.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 49, Nr. LXI./Miszelle 6 (S. 317)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj049/mi049061_6

Ueber die Bereitung des Weißkupfers.

Das Journal des connaissances usuelles, März 1833, S. 153, enthält einige Versuche über die Fabrikation des Weißkupfers, aus denen wir da die Bereitung dieser Metall-Legirung in Deutschland ohnedieß ziemlich bekannt ist, nur Folgendes ausheben.

Eine Legirung von 41,73 Kupfer, 31,25 Nikel und 26,00 Zink gibt einen Guß, der auf dem Bruche graulich ist, sich wohl heiß, kalt aber nur sehr wenig hämmern läßt, und der beim Auswalzen große Schwierigkeiten darbietet. 50,09 Kupfer, 18,71 Nikel und 31,20 Zink geben einen schönen weißen Guß; die Legirung ist übrigens einer sehr schönen Politur fähig, läßt sich leicht auswalzen, ist selbst kalt leicht zu hämmern, wird durch den Einfluß der atmosphärischen Luft nicht verändert und klingt beinahe wie Silber. 53,39 Kupfer, 18,71 Nikel und 31,20 Zink geben eine Legirung, welche dem Silber noch ähnlicher ist, als die beiden vorhergehenden; sie ist übrigens harter als Silber, dessen ungeachtet aber sehr zäh und dehnbar. Man behauptet, daß diese leztere Art von Weißkupfer das Pakfong der Chinesen sey; Engertson hingegen glaubt, daß die Chinesen das Pakfong durch Zusammenschmelzen des Zinkes mit einem Kupfererze und Nikel bereiten. Eine Legirung von 5 Theilen Kupfer, 7 Theilen Nikel und 7 Theilen Zink gibt nach Engertson ein bläulichweißes Metall, welches sich nur in geringem Grade hämmern läßt, und dem Silber nicht sehr ähnlich ist.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: