Titel: Ueber das Aufbewahren der Runkelrübenblätter als Viehfutter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 49, Nr. LXXIX./Miszelle 14 (S. 400)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj049/mi049079_14

Ueber das Aufbewahren der Runkelrübenblätter als Viehfutter.

Man fängt jezt in Frankreich an, die Blätter der Runkelrüben, die in jenen Gegenden, in welchen die Runkelrübenzuker, Fabrikation in ausgedehntem Grade betrieben wird, im Herbste in so großen Massen gewonnen werden, daß sie nicht sogleich als Viehfutter benuzt werden können, und deßhalb bisher zum Theil zu Grunde gehen mußten, für Winterfutter aufzubewahren. Die Methode, welche man hierbei befolgt, ist jener, nach der das Sauerkraut eingemacht wird, und nach der man auch bereits den Klee frisch aufzubewahren suchte, sehr ähnlich, Man nimmt nämlich die Blätter, wie sie sind, und tritt sie abwechselnd mit Schichten Kochsalz in Fässer, die man dann wie die Krautfässer aufbewahrt. Das Hornvieh ist äußerst gierig nach diesem Futter, und gibt dabei viel Milch und Butter von vortrefflicher Qualität. Mit der in den Fässern zurükbleibenden Salzlake kann man auch anderes Futter von mittelmäßiger Qualität so verbessern, daß das Vieh es sehr gern frißt. (Aus dem Journal des connaissances usuelles, August 1833, S. 74.)

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