Titel: Einiges über die Fabrikation von Schießgewehren in Birmingham.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 49, Nr. LXXIX./Miszelle 7 (S. 396)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj049/mi049079_7

Einiges über die Fabrikation von Schießgewehren in Birmingham.

Hr. Dr. Lardner gibt in dem eben erschienenen zweiten Bande seines Treatise on the progressive improvement and present state of the Manufactures in Metal (welcher bloß vom Eisen und Stahl handelt, und in dem viel Gutes mit manchem Schlechten vermischt enthalten ist) folgende nicht uninteressante Notiz über die Feuergewehr-Fabrikation zu Birmingham. „Die Geschwindigkeit, mit welcher unsere Fabriken in den Zeiten der Aufregung und des Krieges den nöthigen Bedarf an Feuergewehren lieferten, und die hohen Preise, welche den Arbeitern bezahlt wurden, liefern den besten Beweis für den hohen Grad von Vollkommenheit, auf welchen es unsere Fabriken in dieser Hinsicht gebracht haben. Zu Zeiten der lezten Kriege wurde zu Birmingham in jeder Minute eine Muskete verfertigt, und der Preis, den die englische Regierung dafür bezahlte, betrug contractmäßig 36 Shill. (21 fl. 36 kr.) Seit dem Frieden hat jedoch dieser Preis bedeutend abgenommen; denn im Jahre 1830 zahlte die französische Regierung, deren Contract noch als sehr liberal betrachtet wurde, nur mehr 23 Shill. (13 fl. 48 kr.) per Stük. Aus einer in Parson's Abhandlung über die Fabrikation der Feuergewehre enthaltenen Tabelle erhellt, daß Birmingham im Jahre 1812 dem Ordonnanzbureau nicht weniger als 288,741, und im Jahre 1813 320,643 Stüke Gewehre lieferte!“

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