Titel: Muntz's Verbesserungen in der Fabrikation der Bolzen und anderen Befestigungsmittel für Schiffe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 49, Nr. LXXIX./Miszelle 8 (S. 396)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj049/mi049079_8

Muntz's Verbesserungen in der Fabrikation der Bolzen und anderen Befestigungsmittel für Schiffe.

Die sogenannten Verbesserungen in der Fabrikation der Bolzen etc. für Schiffe, auf welche sich Georg Friedrich Muntz von Birmingham am 17. Decbr. 1832 ein Patent ertheilen ließ, bestehen in nichts weiter, als in der Anwendung desselben Metalles, aus welchem er, einem früher genommenen Patente gemäß, auch die Platten zum Beschlagen der Schiffe verfertigt haben will. Dieses Metall besteht, wie unsere Leser aus dem kürzlich mitgetheilten Muntz'schen Patente wissen, aus einer Legirung von 50 bis 63 Procent Kupfer mit 63 bis 37 Procent Zink; doch gibt der Patentträger einer Legirung von 60 Theilen Kupfer auf 40 Theite Zink den Vorzug. Das Metall wird in Klumpen gegossen, dann zum Rothglühen erhizt, und in diesem Zustande zu Bolzen oder anderen Dingen gewalzt oder verarbeitet. Man hat hierbei nur darauf zu sehen, daß das Metall weder überhizt wird und in Fluß geräth, noch auch unter die Temperatur der Rothglühhize herabsinkt. Man kann die Legirung auch mit irgend einer Kupferverbindung und Galmey durch Cementation bereiten; doch wird das Product hier weniger gleichmäßig. Auch sehr gutes Messing mit Zusaz von Zink kann dazu verwendet werden. (Repertory of Patent-Inventions. Julius 1833, S. 14.)

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