Titel: Ueber den Gehalt der Kleie an Mehl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 49, Nr. CII ./Miszelle 12 (S. 465)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj049/mi049102_12

Ueber den Gehalt der Kleie an Mehl.

Hr. Herpin stellte verschiedene Versuche an, um auszumitteln, in welchem Verhältnisse der Kleiengehalt zum Mehlgehalte im Weizen stehe. Er fand, daß die Rindensubstanz, welche eigentlich die Kleie bildet, kaum 5 Proc. oder kaum den 20sten Theil des Gewichtes der Weizenkörner ausmacht, während unsere noch immer unvollkommenen Mahlmethoden beinahe immer noch den vierten Theil Kleie geben. Es ergibt sich hieraus, daß man in der Kleie mehr als 75 Procent Nahrungsstoff unbenuzt läßt! Weitere Versuche des Hrn. Herpin ergeben, daß man bloß durch einfaches Auswaschen der Kleie mit kaltem Wasser noch 50 Procent Grüze und andere in Brod verwandelbare Substanzen gewinnen kann. (Recueil industriel. Junius 1833, S. 266.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: