Titel: Woolfs erfundene ausdehnungsweise Anwendung des Dampfes.
Autor: Farey, John
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. XVI. (S. 81–93)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/ar050016

XVI. Einige Thatsachen in Betreff der von Woolf erfundenen ausdehnungsweisen Anwendung des Dampfes mit hohem Druke. Auszug aus dem Gutachten, welches Hr. John Farey am 5. Junius 1830 vor einem Comité des Hauses der Gemeinen erstattete.30)

Aus dem Repertory of Patent-Inventions. September 1833, S. 173.

Woolf nahm in der Erklärung des Patentes, welches er im Jahre 1804 erhielt, den Betrieb der Dampfmaschinen mit Dampf von hohem Druke, wobei dieser Dampf entweder in einem oder in zwei Cylindern ausdehnungsweise wirkt, als seine Erfindung in Anspruch, und beschrieb daselbst den Bau und die Einrichtung beider Maschinen, sowie die Art und Weise, auf welche dieselben arbeiten.31) Der Vorschlag war zu jener Zeit ganz neu; auch war die Meinung der Mechaniker demselben im Allgemeinen sehr ungünstig.

Im Laufe der ersten 4 oder 5 Jahre verfertigte Hr. Woolf zu London einige kleine rotirende Dampfmaschinen, von denen einige zwei, andere hingegen nur einen Cylinder hatten. Er fand jedoch leine günstige Aufnahme und verlor eine bedeutende Summe Geldes, bis er endlich im Jahre 1811 seine kleinen rotirenden Maschinen mit zwei Cylindern auf einen solchen Grad von Vollkommenheit gebracht hatte, daß glaubwürdigen Zeugnissen gemäß eine Dampfmaschine von 9 Pferdekräften, welche eine Kornmühle betrieb, bei einem Verbrauche von 1 Bushel Steinkohlen 17 1/4 Bushel Weizen, und bei einem wiederholten Versuche sogar 20 1/2 Bushel mahlte, während Watt's rotirende Maschinen von gleicher Kraft nur halb so viel leisteten.

Von dieser Zeit an erhielt Hr. Woolf mehrere Aufträge auf |82| rotirende Dampfmaschinen mit zwei Cylindern, und er ließ deren auch eine bedeutende Menge verfertigen. Alle diese Maschinen entsprachen sehr gut, und verbrauchten im Durchschnitte nur halb so viel Brennmaterial als Watt'sche Maschinen von gleicher Kraft. Im Jahre 1813 erhielt Hr. Woolf von Cornwallis aus große Aufmunterung, so daß er sich dahin zog. Im Jahre 1815 nahm sein Compagnon, Hr. Edwards in Frankreich ein Patent auf diese Maschinen, die daselbst so großen Beifall fanden, daß Hr. Edwards sich in Paris niederließ, und daß die Woolf'schen Maschinen gegenwärtig in Frankreich sehr verbreitet sind, und beinahe allen übrigen vorgezogen werden.

Die ersten Maschinen, welche Woolf zum Auspumpen des Wassers aus den Bergwerken verfertigte, stellte er im Jahre 1814 in Cornwallis an den Gruben Wheal Abraham und Wheal Vor Mines auf; beide Maschinen hatten zwei Cylinder, und beide übertrafen in ihren Leistungen bei Weitem alle übrigen Maschinen. In der zweiten Hälfte des Jahres 1815 hoben die beiden Maschinen im Durchschnitte mittelst jeden Bushels Kohlen, den sie verbrauchten, 48 Millionen Pfd. Wasser auf die Höhe von einem Fuß. Die Leistungen waren nämlich folgende:

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Um die Verbesserung, welche Hr. Woolf auf diese Weise durch sich allein, ohne Mithülfe anderer Mechaniker und sogar der Chikanen dieser Leute ungeachtet einführte, gehörig schäzen zu können, braucht man nur die Leistungen der früher in Cornwallis bestandenen Maschinen zu untersuchen.

Hr. Watt brachte seine Maschinell im Jahre 1778 nach Cronwallis, |83| wo sie an die Stelle der Newcomen'schen atmosphärischen Maschinen traten, die beiläufig 50 Jahre früher daselbst eingeführt worden, und die nie über 8 bis 9 Millionen hoben. Hr. Watt leistete schon mit seinen ersten Maschinen zwei Mal so viel, und diese Leistungen erhöhten sich auf das Dreifache, nachdem er die Methode den Dampf ausdehnungsweise zu benuzen, auf die er im Jahre 1782 ein Patent erhielt, an denselben anwendete. Diese Methode besteht nämlich darin, daß man den Zufluß von Dampf aus dem Kessel in den Cylinder unterbricht, wenn der Kolben erst einen Theil seines Hubes zurükgelegt hat, wo derselbe dann durch die Ausdehnungskraft des bereits in den Cylinder eingetretenen Dampfes durch den übrigen Theil getrieben wird, ohne daß eine weitere Abgabe von Dampf aus dem Kessel nöthig wäre.

Hr. Watt schlug im Jahre 1782 vor, seine Maschinen dadurch zu betreiben, daß man den Zufluß des Dampfes unterbricht, wenn sich der Kolben nur durch den vierten Theil seines Laufes oder seines Hubes bewegt hat, so daß die übrigen 3/4 dieses Laufes bloß durch die Ausdehnungskraft bewirkt werden sollten. Obschon die von dem Dampfe während dieser Ausdehnung ausgeübte Kraft beständig abnehmen mußte, so würde hierbei im Ganzen doch 2 1/3 Mal mehr Kraft ausgeübt worden seyn, als dieselbe Quantität Dampf ausgeübt hätte, wenn er ohne Ausdehnung benuzt worden wäre. Es zeigte sich jedoch, daß die Ausdehnungskraft in der Praxis nicht in so großem Umfange in Anwendung gebracht werden kann, indem der Dampf, wenn er sich nach Hrn. Watt so weit ausdehnt, daß er einen vier Mal so großen Raum einnimmt, zu schwach wird, als daß er mit Kraft einen Kolben treiben könnte.

Hr. Watt unterhielt den Dampf in seinen Kesseln nie weit über dem Druke der Atmosphäre; seine Kessel wurden immer durch aufrechte Röhren, welche am Scheitel dem Zutritte der Luft offen standen, und mit den unteren Enden unter die Wasserfläche in den Kesseln tauchten, mit Wasser gespeist. Die offenen Enden der Speisungsröhren befanden sich bloß 8 Fuß hoch über dieser Wasserfläche, und daher konnte der Dampf in keinem Falle eine höhere Elasticität erreichen, als eine solche, bei welcher ein Druk von 3 1/6 Pfd. auf den Quadratzoll ausgeübt wird. Darin bestand die Praxis des Hrn. Watt, und ebendieselbe befolgen auch noch seine Nachfolger, welche zu Soho sein Institut leiten. Der Ausdruk „Dampf von niederem Druke“ kann eigentlich nur auf jenen Dampf, der von solchen Kesseln erzeugt wird, angewendet werden.

Die Watt'schen Maschinen mit solchen Kesseln können jedoch keine Kraft, wie man sie braucht, um tiefe Bergwerke oder Gruben |84| troken zu legen, hervorbringen, ausgenommen man läßt so lange Dampf in den Cylinder eintreten, bis der Kolben die Hälfte seines Laufes oder seines Hubes zurükgelegt hat. Der Dampf von niederem Druke dehnt sich in der Praxis im Durchschnitte nur so weit aus, daß er einen 1 1/2 Mal größeren Raum einnimmt, als er im Augenblike der Unterbrechung des Zuflusses in dem Cylinder einnahm. Selbst bei diesem geringen Umfange, in welchem die Ausdehnungskraft ihre Wirkung äußert, wird dieselbe Menge Dampf jedoch 1 1/1 Mal mehr Kraft ausüben, als er ausüben würde, wenn der Dampf während des ganzen Hubes des Kolbens ununterbrochen aus dem Kessel in den Cylinder einströmen würde.

Die Watt'schen Maschinen heben, wenn sie gut gebaut und gut unterhalten sind, im Durchschnitte 25 Millionen. Sie sind noch immer die einzigen Maschinen, deren man sich zu London in den Wasserwerken, und in einigen Gegenden zum Trokenlegen der Bergwerke bedient, und im Jahre 1814 waren sie auch die einzigen, deren man sich in Cornwallis bediente. Unter günstigen Umständen, d.h. wenn die Arbeit nicht zu groß ist; wenn der Dampf so stark erhalten wird, als es ohne ein Ueberfließen der 8 Fuß hohen Dampfröhren seyn kann; wenn der Dampf mit der größten, unter diesen Umständen möglichen Ausdehnungskraft benuzt wird; wenn die Steinkohlen gut und das Wasser rein ist; wenn eine hinreichende Menge von kaltem Verdichtungswasser vorhanden ist, und wenn der Kessel, der Cylinder und die Dampfröhren gehörig bekleidet sind, so kann eine gut gebaute Watt'sche Maschine 32 Millionen heben; allein dieß ist auch die höchste Leistung, die bei einer regelmäßigen Arbeit nicht erreicht werden kann. Wenn mehrere Maschinen ununterbrochen, unter gewöhnlichen Umständen und bei gewöhnlicher Aufsicht in tiefen Bergwerken arbeiten, so wird deren Leistung im Durchschnitte nicht auf 20 steigen, wie aus folgender Tabelle der Leistungen der Watt'schen Maschinen in Cornwallis in den Jahren 1813 und 1814 erhellt, wo diese Maschinen sämmtlich mit Dampf von niederem Druke, der in einem einzigen Cylinder ausdehnungsweise arbeitete, betrieben wurden.

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Im Jahre 1813 betrug die höchste Leistung der besten Watt'schen Maschine keine 30 Millionen, und im Durchschnitte leisteten die Maschinen nicht mehr als 20 Millionen. Im Jahre 1829 hingegen, wo alle Maschinen nach dem Woolf'schen Systeme mit Dampf von hohem Druke, der ausdehnungsweise in einem Cylinder arbeitete, betrieben wurden, betrug die Leistung der besten Maschinen 76 Millionen, während alle Maschinen zusammengenommen (deren Zahl sich mehr als verdoppelt hatte) im Durchschnitte 41 Millionen leisteten.

Dieser große Vorzug der lezteren Maschinen kann auf folgende Weise erklärt werden. Die Woolf'schen Maschinen arbeiten mit Dampf von hohem Druke, der in dem Kessel eine Spannkraft hat, welche einen um 25 bis 45 Pfd. höheren Druk auf den Quadratzoll ausübt, als die atmosphärische Luft. Dampf von solcher Spanns traft kann sich so ausdehnen, daß er einen 5 bis 8 Mal größeren Raum erfüllt, als er bei seinem Eintritte aus dem Kessel in den Cylinder einnahm, und wird dabei doch noch so viel Kraft besizen, als nöthig ist, um den Kolben während der ganzen Dauer der ausdehnungsweisen Wirkung mit eben dem Erfolge zu treiben, mit welchem dieß an den Watt'schen Maschinen, an denen die Ausdehnung des Dampfes nur das 1 1/2 fache beträgt, geschehen kann. Bei dem Woolf'schen Systeme läßt sich daher die Ausdehnungskraft des Dampfes in weiterem Maße benuzen, als bei dem Watt'schen, und darin liegt eben der Hauptvortheil desselben, obschon demselben auch noch einige andere Umstände zu Gunsten kommen.

Hr. Watt schlug in seiner Patenterklärung vom Jahre 1782 vor Dampf, dessen Druk jenem der Atmosphäre gleich ist, in einem weit größeren Grade ausdehnungsweise zu benuzen, als er oder irgend einer seiner Nachfolger dieß je praktisch zu erreichen im Stande waren, und eben so schlug Woolf in seiner Patenterklärung vom Jahre 1804 vor, die Ausdehnung des Dampfes von hohem Druke viel weiter zu treiben, als er oder irgend jemand anderer dieselbe brachte.33)

Als Hr. Woolf seine Arbeiten begann, war man allgemein der Meinung, daß eine bloße Abänderung der Spannkraft des angewendeten Dampfes Hrn. Watt's Erfindung der ausdehnungsweisen Benuzung des Dampfes nicht beeinträchtigen könne, und daß die |86| Anwendung von Dampf mit hohem Druke, so wie sie Woolf vorschlug, nie vorteilhaft seyn könne. Diese Meinung blieb auch die herrschende, bis Woolf die Unrichtigkeit derselben durch die großen Leistungen seiner Maschinen widerlegte: eine Widerlegung, die ihm mehrere Jahre hindurch viele Arbeit und große Kosten verursachte, da ihm von Seite aller Mechaniker solche Schwierigkeiten in den Weg gelegt wurden, daß er erst im Jahre 1813 einige Aufträge auf größere Maschinen erhielt.

Der Werth der Verbesserungen, die Woolf an den Dampfmaschinen anbrachte, erhellt aus folgender Zusammenstellung. Im Jahre 1814 leisteten die 29 Maschinen, wie oben gesagt worden, im Durchschnitte 20,37 Millionen; ihr Verbrauch an Steinkohlen betrug 1,002,563 Bushels. Da der Preis der Kohlen damals 14 1/2. Den. per Bushel betrug, so gab dieß also eine jährliche Ausgabe von 60,570 Pfd. Sterl. für Kohlen, so daß mithin im Durchschnitte auf jede Maschine jährlich 2088 Pfd. Sterl. kamen.

Die Leistungen der beiden Woolf'schen Maschinen an den Gruben Wheal Abraham und Wheal Vor beliefen sich hingegen in den 3 1/2 oben angeführten Jahren im Durchschnitte auf 42,08 Millionen, oder auf mehr als das Doppelte der Leistungen der Watt'-schen Maschinen im Jahre 1814. Wenn man daher statt aller dieser Watt'schen Maschinen Woolf'sche angewendet hätte, so wäre mehr als die Hälfte der Ausgaben für Kohle erspart worden, so daß also der Betrieb einer jeden Maschine von 40 Pferdekräften im Durchschnitte jährlich um 1000 Pfd. Sterl. weniger gekostet hätte.

Da gegen die Kosten und die Complication der Woolf'schen Maschinen mit zwei Cylindern einige Einwendungen gemacht werden konnten, so veränderte Woolf im Jahre 1816 an der Grube Wheal Abraham eine alte Watt'sche Maschine, so daß dieselbe in einem Cylinder mit Dampf von hohem Druke ausdehnungsweise arbeitete. Dieser Versuch lieferte ihm den Beweis, daß zur erfolgreichen Anwendung seines Systemes eben keine zwei Cylinder nothwendig sind.34) Er veränderte ferner eine andere alte Maschine an der Grube Wheal Unity, indem er dieselbe mit einem kleinen Cylinder vermehrte, und ihre Leistung wurde dadurch in demselben Grade verbessert, wie jene der alten Maschine mit einem Cylinder.

Im Jahre 1816 wurde von den HH. Jeffery und Gribble |87| eine ganz neue Maschine für die Dolcoath Grube verfertigt, welche mit Dampf von hohem Druke betrieben wurde, und an welcher sich dieser Dampf nach dem Woolf'schen Systeme, aber in einem einzigen Cylinder von 76 Zollen im Durchmesser ausdehnte. Diese Maschine entsprach sehr gut, obschon sie nie so viel leistete, als die Maschinen mit zwei Cylindern, so lange diese neu und in gutem Zustande waren. Da diese lezteren jedoch schnell in Unordnung kamen, während die Maschine zu Dolcoath sich in ihren Leistungen, welche beiläufig 40 Millionen betrugen, gleich blieb, so gab man der Anwendung von einem Cylinder auch bei dem Woolf'schen Systeme den Vorzug. Kaum war daher das Patent des Hrn. Woolf verfallen, so wurden die meisten der alten Boulton' und Watt'schen Maschinen in Maschinen umgewandelt, die nach diesem Systeme mit hohem Druke arbeiteten; einige wenige derselben wurden mit einem Extracylinder ausgestattet, gewöhnlich wurde aber der alte Cylinder beibehalten. Der Vortheil, der sich hierbei ergab, war in allen Fällen offenbar; er war jedoch größer oder geringer, je nachdem man stärkeren oder schwächeren Dampf anwendete, und je nachdem man denselben sich mehr oder weniger ausdehnen ließ.

Alle die neuen Maschinen, die seither in Cornwallis errichtet wurden, sind sämmtlich nach dem Woolf'schen Systeme erbaut, und mit Ausnahme einer einzigen, welche mit zwei Cylindern arbeitet, haben sie sämmtlich nur einen. Im Jahre 1820 erbaute Hr. Woolf zwei Maschinen für die Grube Consolidated Mines, von denen jede einen Cylinder von 90 Zollen im Durchmesser hatte. Da jedoch keine von diesen, noch auch die Dolcoath Maschine je so viel leistete, als die ursprünglichen Maschinen mit zwei Cylindern, so blieb Hr. Woolf doch immer noch für seinen früheren Plan eingenommen. Er überredete daher auch, als er im Jahre 1824 den Auftrag erhielt, für die Grube Wheal Alfred zwei große Maschinen zu erbauen, die Unternehmer, eine Maschine mit zwei Cylindern von 47 Zollen im Durchmesser, und eine mit einem Cylinder von 90 Zollen im Durchmesser erbauen zu lassen. Das Resultat dieses Versuches war, daß die Maschine mit zwei Cylindern im Jahre 1825 im Durchschnitte 40,01 Millionen, jene mit einem Cylinder hingegen 42,15 Mill. leistete. Dieser Versuch wurde als gegen die Maschinen mit zwei Cylindern entscheidend betrachtet, und es wurden daher auch seit dieser Zeit in Cornwallis weder von Woolf noch von Anderen Maschinen mit mehr dann einem Cylinder nach diesem Systeme erbaut.35)

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Die Leistungen dieser Maschinen stiegen sehr langsam und allmählich, wie folgende jährliche Durchschnitte der höchsten Leistungen, die sich in jedem Monate ergaben, zeigen. Bis zum Jahre 1826 blieb ihre Leistung unter jener der ersten Maschinen mit zwei Cylindern, die im Jahre 1816 im Durchschnitte 46,97 Millionen betrug. Vor 1826 waren die Dampfgehäuse der Cylinder nicht bekleidet, sondern dem Zutritte der Luft ausgesezt.

Textabbildung Bd. 50, S. 88

Die rasche Zunahme, die sich im Jahre 1827 ergab, ist das Resultat der guten Unterhaltung der Maschinen, der Bekleidung sämmtlicher Dampfgefäße, wodurch dem Verluste an Wärme durch das Ausstrahlen der Hize gesteuert wurde, und endlich auch der Benuzung besserer Kessel. Uebrigens sind die Maschinen genau nach dem Woolf'schen Systeme erbaut.

Großen Dank verdient Capitän Samuel Grose, der zuerst den Wettstreit in Hinsicht auf Vervollkommnung der Handhabung und Unterhaltung der Maschinen in Anregung brachte; und zwar zuerst an einer Maschine, die er im Jahre 1825 für die Grube Wheal Hope erbaute, und das nächste Jahr darauf an einer Maschine der Grube Wheal Towan, die einen Cylinder von 80 Zollen hat, und die im Jahre 1827 im Durchschnitte 58,18 Millionen hob, während ihre höchste Leistung 62,22 Mill. betrug.

Im Jahre 1827 brachte Woolf die oben erwähnte 90zöllige Maschine der Grube Wheal Alfred (welche zu arbeiten aufgehört hatte) an die Grube Consolidated Mines, und brachte deren Durchschnittsleistung durch gehörige Führung und Bekleidung auf 64,42 Mill., während sich ihre höchste Leistung auf 67,10 Mill. belief.

Im Jahre 1828 brachte Capitän Grose die Leistungen der Wheal Towan Maschine im Durchschnitte auf 77,29 Mill., während das Maximum in 87,05 Mill. bestand.36) Hm. Woolfs |89| Maschine leistete im Durchschnitte 62,57 Mill., und ihr Maximum belief sich auf 67,56 Mill. Diese schlagenden Beispiele eiferten alle Mechaniker in Cornwallis an, gleiche Sorgfalt auf die Führung und Unterhaltung der Maschinen zu verwenden, und der Erfolg hiervon war, daß im Jahre 1829 jede Maschine im Durchschnitte 41,22 Mill. hob, während die Maschinen im Jahre 1814, vor der Einführung des Woolf'schen Systemes, kaum die Hälfte, d.h. im Durchschnitte 20,37 Mill., leisteten. Die Zahl der Maschinen und die von denselben ausgeübte Kraft hat sich mehr als verdoppelt, während sich die von denselben verbrauchte Menge Steinkohlen merklich vermindert hat.

Die Wichtigkeit der Zunahme der Kraft bei einer und derselben Menge Brennmaterial für das Gedeihen und den Erfolg der Bergwerke in Cornwallis wird aus folgenden Notizen über die Consolidated und United Mines erhellen, die von einer Gesellschaft von Unternehmern betrieben werden, und welche zu den größten gegenwärtig bestehenden Bergwerken gehören.

Die United Mines werden auf Verlust betrieben, und bloß bis auf 1/3 ihrer Tiefe troken gelegt, damit Einiges von dem Wasser, welches sonst in die Consolidated Mines abfließen würde, abgeleitet werde. Diese Gruben waren in den lezten 7 Jahren ergiebiger, als es die übrigen Bergwerke von Cornwallis im Durchschnitte sind. Folgende Thatsachen sind aus den mehrfachen Berichten, die Hr. John Taylor über dieselben erstattete, entnommen.

Die Consolidated Mines wurden im Jahre 1819 wieder betrieben, nachdem sie 14 Jahre lang ersäuft lagen, und nachdem eine Gesellschaft eine Summe von 65,000 Pfd. Sterl. zur Wiederaufnahme der Arbeiten vorgeschossen hatte. Im Laufe der Jahre 1819, 1820 und 1821 überstiegen die Ausgaben die Einnahmen um 74,078 Pfd. Sterl.; dafür ergab sich aber in den Jahren 1822, 1823 und 1824 ein Gewinn von 51,561 Pfd. Sterl.

Am Ende des Jahres 1824 wurden noch 10,000 Pfd. Sterl. unterzeichnet zur Fortführung der United Mines, die von ihren ursprünglichen Eigenthümern aufgegeben worden. Das Capital, welches den Unternehmern am Anfange des Jahres 1825 zurükbezahlt werden mußte, betrug mit Einschluß der auf die verschiedenen Vorschüsse angelaufenen Interessen 55,382 Pfd. Sterl. Während der lezten fünf Jahre warfen die Consolidated und United Mines zusammengenommen einen Gewinn von 63,604 Pfd. Sterl: ab, womit das ganze unterschriebene Capital mit den Interessen abbezahlt wurde, so daß im Jahre 1829 außer dem Werthe der in den Gruben vorhandenen Geräthe ein wirklicher Gewinn gemacht wurde.

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Die Gesammtausgaben in den 11 Jahren beliefen sich auf 824,585 Pfd., die Gesammteinnahmen hingegen auf 865,672 Pfd.; mithin betrug der Gewinn außer der Abzahlung des Capitals innerhalb 11 Jahren 41,087 Pfd. Da aber für die unterzeichneten Summen bis zur Zeit der Abzahlung ein jährliches Interesse von 5 Proc. zugestanden wurde, so belief sich der reine Gewinn auf 10,244 Pfd. Sterling.

Die Auslagen, welche das Trokenlegen der beiden Gruben veranlaßt, verminderten sich in den lezten 5 Jahren von 17,776 bis 11,958 Pfd., obschon die Zahl der Maschinen von 4 auf 8, und die Zahl der Pferdekräfte von 432 auf 513 vermehrt wurde. Die Kosten des Trokenlegens beliefen sich im Durchschnitte jährlich auf 13,826 Pfd. Die Leistungen der Maschinen wurden in den lezten 5 Jahren von 31,04 auf 51,81 Millionen gebracht, und betragen im Durchschnitte 39,36 Mill., also um mehr als die Hälfte mehr, als die Watt'schen Maschinen im Jahre 1813, wo Hr. Woolf nach Cornwallis kam. Würde man daher gegenwärtig solche Watt'sche Maschinen zum Trokenlegen anwenden, so würden die Auslagen im Durchschnitte jährlich 28,100 Pfd., oder um 14,274 Pfd. mehr als gegenwärtig betragen, und diese Ersparniß ist es eben, die den größten Theil des Gewinnes innerhalb der lezten 5 Jahre ausmachte.

Während der lezten 5 Jahre lieferten die Gruben 73,561 Tonnen Kupfererz, welches im Durchschnitte 9 1/2 Proc. Kupfer abwarf, und 36 1/2 Tonnen Zinnerz. Die Erze wurden für 548,872 Pfd. verkauft, wovon 1/24 an den Grundherrn entrichtet wurde. Die Gesammtbetriebskosten der Gruben beliefert sich auf 462,444 Pfd., so daß also ein reiner Gewinn von 63,604 Pfd. blieb.

Dieß ist jedoch durchaus nicht der größte Vortheil, den die Woolf'schen Maschinen gewähren; denn wären, die Gruben im Jahre 1819 mit Watt'schen Maschinen ausgestattet worden, so würden die Verluste in den ersten Jahren nicht nur weit größer gewesen seyn, sondern die Gruben hätten noch um mehr als 3 Jahre langer ohne allen Gewinn betrieben werden müssen; auch wäre der spätere Gewinn um so viel geringer gewesen, daß er die vorausgegangenen Verluste und die Interessen des vorgeschossenen Kapitales gegenwärtig noch bei Weitem nicht abbezahlt hätte, wenn die Gruben auch fortwährend hinreichend Erz geliefert hätten. Wäre der Betrieb der Gruben mit den Watt'schen Maschinen mit Vortheil möglich gewesen, so hätte man dieselben gewiß vor 25 Jahren nicht verlassen. Folgende Tabelle wird einige weitere Aufschlüsse über die Maschinen und die Kostest des Trokenlegens an den Consolidated und United Mines geben.

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Jahr. Zahl der
Maschinen.
Pferde-
kräfte.
Leistung im
Durchschnitt.
Millionen.
Kosten des
Trokenlegens.
Reiner
Gewinn.
Ersparte
Ausgabe.
1825 4 432 31,04 17,776 Pfd. 4169 Pfd. 9824 Pfd.
1826 6 422 32,31 13,543 – 7648 – 8337 –
1827 8 378 36,76 13,426 – 13294 – 11254 –
1828 8 526 44,86 12,428 – 22314 – 15452 –
1829 8 573 51,81 11,958 – 16179 – 19042 –
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Durchschnitt 7 454 39,36 13,826 Pfd. 12721 Pfd. 12782 Pfd.

Die lezte Columne dieser Tabelle zeigt die Ersparniß, welche sich in Folge der Anwendung der Woolf'schen Maschinen zum Trokenlegen der Gruben ergab. Diese Ersparniß bildet einen großen Theil des Gewinnes, den diese Gruben abwarfen, und ohne dieselbe würde die Extraausgabe in den Jahren 1825, 1826 und 1829 mehr als den ganzen Gewinn aufgezehrt haben, so daß die Unternehmer im J. 1825 5655 Pfd., im Jahre 1826 689 Pfd., und im Jahre 1829 endlich 2863 Pfd. verloren haben würden. Faßt man hiernach das Resultat der lezten 5 Jahre zusammen, so erhellt deutlich, daß die Unternehmer ohne die Woolf'schen Maschinen keinen Gewinn gemacht haben würden, und daß es in Ermangelung derselben besser gewesen wäre, wenn sie ihr Unternehmen aufgegeben, und ihr sämmtliches Material verkauft hätten. Kurz, die schönen Bergwerke in Cornwallis bestehen Hauptsächlich nur in Folge der Ersparnisse an Brennmaterial, welche die Woolf'schen Dampfmaschinen im Vergleiche mit den Watt'schen gewähren.

Anmerkung.

Die Herausgeber des Repertory of Patent-Inventions bemerken zu obiger Abhandlung des Hrn. Farey, daß sie, selbst nach wiederholter Durchlesung des Patentes des Hrn. Woolf (welches ihrer Ansicht nach vom Anfange bis zum Ende aus nichts weiter, als aus einer Reihe von Irrthümern besteht), nach vieljähriger Erfahrung, und nach Durchlesung der Abhandlung des Hrn. Farey, eigentlich nicht wissen, worin die Erfindung des Hrn. Woolf bestehen soll; und daß sie folglich auch nicht einsehen, wie dessen Freunde für ihn, als für einen Erfinder, der von seinem Patente keinen Nuzen oder Ersaz zog, eine Belohnung von Seite des Staates verlangen konnten. Das ganze Verdienst des Hrn. Woolf besteht ihrer Ansicht nach darin, daß derselbe mit großer Beharrlichkeit bemüht war, die ausdehnungsweise Benuzung des Dampfes in Cornwallis immer mehr und mehr zu verbreiten, und diesen Zwek erreichte er, wie sie sagen, erst dann, nachdem er beinahe alle in seiner Patenterklärung ausgesprochenen Principien aufgegeben hatte.

Hr. Farey benuzte diese Gelegenheit, um einige Irrthümer zu |92| berichtigen, die sich in Galloway's Abhandlung (Polyt. Journ. Bd. XLIX. S. 327) eingeschlichen haben. Wir theilen daher auch hiervon das Wesentliche mit. Hr. Galloway, sagt Hr. Farey, schreibt das Verdienst der Erfindung des Betriebes der Dampfmaschinen durch ausdehnungsweise Benuzung des Dampfes Hrn. Hornblower zu. Dieß ist ein Irrthum, durch welchen das Verdienst einer der schäzbarsten Erfindungen Watt's dem wahren Erfinder entzogen, und auf Jemanden übertragen wird, der keinen Antheil daran hat. Watt hatte das Princip der Ausdehnung bereits zur Zeit seines ersten Patentes, womit er seifte glänzende Laufbahn im Jahre 1769 eröffnete, erfaßt; er drükte sich in einem Briefe an seinen Freund Dr. Small zu Birmingham am 28. Mai 1769 folgender Maßen aus: „Ich schrieb Ihnen von einer Methode, durch welche die Wirkung des Dampfes noch verdoppelt werden kann, und zwar auf eine sehr einfache Weise, wenn man die Kraft des in ein Vacuum strömenden Dampfes, die gegenwärtig verloren geht, benuzen würde. Die Wirkung würde hierbei mehr als verdoppelt werden; allein man brauchte zu große Behälter, als daß sich diese Methode ganz benuzen ließe. Sie eignet sich vorzüglich für Radmaschinen, und kann den Mangel eines Verdichters da ersezen, wo bloß die Kraft des Dampfes allein angewendet wird. Man öffne nämlich eine der Dampfklappen, und lasse so lange Dampf eintreten, bis der vierte Theil des Raumes, der zwischen dieser und der nächsten Klappe besteht, mit Dampf angefüllt ist; dann schließe man die Klappe, und nun wird der Dampf sich auszudehnen fortfahren, und das Rad mit einer abnehmenden Kraft umtreiben, welche mit dem vierten Theile ihrer ersten Anwendung endet. Die Summe der Reihen, die sich hierbei ergibt, wird mehr als 1/2 betragen, obschon bloß 1/4 Dampf angewendet wurde. Die Kraft wird zwar ungleich seyn; allein diesem Uebelstande kann durch ein Flugrad, oder auf irgend eine andere Weise abgeholfen werden.“

Hieraus erhellt, daß Hr. Watt mit dem Principe der Ausdehnung vollkommen vertraut war; er brachte dasselbe auch im Jahre 1776 an der Maschine der Soho-Werke, und im Jahre 1778 an der Maschine der Shadwell-Wasserwerke auf dieselbe Weise, die er seither befolgte, in Anwendung. Die Hornblower'sche Erfindung, die im Jahre 1781 patentirt wurde, beschränkt sich bloß auf die Anwendung der Watt'schen Erfindung in zweien Cylindern. Das Patent, welches Hr. Watt im Jahre 1782 nahm, bezog sich auf verschiedene Erfindungen, wodurch die ungleichen Kräfte, mit denen der Dampf während des Actes der Ausdehnung auf den Kolben drükt, in eine gleichförmige Kraft zum Betriebe der Pumpen umgewandelt werden. Keine dieser Erfindungen kam je in Aufnahme, so wenig als die Hornblower'sche, |93| sondern der ursprüngliche Plan, nach welchem Watt im J. 1766 die Maschine zu Soho erbaute, wurde bis auf den heutigen Tag an den Maschinen der HH. Boulton und Watt befolgt. Hornblower wendete sich im Jahre 1792 an das Parliament, um eine Verlängerung seines im Jahre 1781 genommenen Patentes zu erlangen; er hob hierbei die Vorzüge seiner Methode mit zwei Cylindern vor jener der HH. Boulton und Watt hervor, machte aber selbst keinen Anspruch auf die Erfindung der ausdehnungsweisen Benuzung des Dampfes.

Hr. Galloway sagt ferner, daß die besten Watt'schen Maschinen nur 19,8 Mill. hoben. Dieß ist dahin zu berichtigen, daß die Durchschnittsleistung von 27 solchen Maschinen in den Jahren 1813 und 1814 19,8 Mill. betrug. Die Durchschnittsleistung der Maschine zu Wheal Towan betrug innerhalb zweier Jahre auch nur 76,76 Mill., was weit unter ihrer größten Leistung von 125,749,330 steht. Eben so unrichtig ist es, daß an den Watt'schen Maschinen 8 Kubikfuß Wasser durch einen Bushel Kohle in Dampf verwandele werden; dieß mag bei den schlechtesten Maschinen dieser Art der Fall seyn, gute Watt'sche Kessel verdampfen aber im Durchschnitte 10 Kubikfuß.

Das Repertory of Patent-Inventions gibt diesen Aufsaz als Ergänzung der Galloway'schen Abhandlung, die unsere Leser aus dem Polyt. Journ. Bd. XLIX. S. 327 kennen. Da uns derselbe viele interessante Details zu enthalten scheint, so fühlen wir uns veranlaßt, ihn gleichfalls im Auszuge mitzutheilen. A. d. R.

|81|

Die ausdehnungsweise Benuzung des Dampfes von der gewöhnlichen Spannung oder Elasticität der Atmosphäre ist die Erfindung des Hrn. Watt, der im Jahre 1782 ein Patent darauf nahm. Watt schlug vor, dieß in einem Cylinder zu bewerkstelligen, und gelangte zu günstigen Resultaten. Hornblower schlug vor, dasselbe in zwei Cylindern zu vollbringen, und erhielt im Jahre 1874 ein Patent darauf; dieser Plan zeigte sich jedoch in der Praxis nicht so vortheilhaft, als der Watt'sche mit einem Cylinder, und kam daher nie in weitere Ausführung. A. d. O.

|82|

Die Wheal Abraham Maschine hob im Durchschnitte den ganzen Monat Mai 1816 hindurch 56,92 Millionen. Im Jahre 1818 wurde die Maschine vollkommen in Ordnung gebracht, wo dann Hr. Farey genaue Versuche über deren Leistungen anstellte, bei denen er den Dampf jedoch auf eine höhere Spannkraft oder Elasticität brachte, als gewöhnlich, und bei denen die Maschine auch mit einer größeren Ausdehnung als gewöhnlich arbeitete. Die Maschine hob damals bei zwei Versuchen, von denen einer 8 und der andere 6 Stunden lang dauerte, 65,22 Millionen, und dieß war die größte Leistung, die bis zum Nov. 1827 je durch Dampf erzielt worden. Um diese Zeit hob jedoch eine Woolf'-sche Maschine an den Consolidated Mines einen ganzen Monat hindurch im Durchschnitte 67,10 Millionen.

Die Dampfgehäuse für die Cylinder dieser Maschinen waren der atmosphärischen Luft ausgesezt und hatten gar keine Bekleidung. Eine Beschreibung der Cylinder findet man im Philosophical magazine, Bd. XLVI. S. 116, 236, 319 und 398.

A. d. O.

|85|

Wenn Hr. Woolf aber auch nicht Alles leistete, was er im Jahre 1804 versprach, so ist dieß doch noch kein Grund, Alles das zu übergehen, was er in den Jahren 1811 und 1815 wirklich leistete, um so mehr, da dieß alle früheren Leistungen übertraf. Es ist daher ungerecht, wenn jene Schriftsteller, die sich mit einer Darstellung des großen Umfanges, den die Watt'sche Erfindung Dampf von hohem Druke ausdehnungsweise anzuwenden in der Praxis erhielt, beschäftigen, den Namen Woolfs ganz übergehen; denn diese ist lediglich das Verdienst des Hrn. Woolf und keineswegs jenes des Hrn. Watt.

A. d. O.

|86|

Dieselbe Thatsache ergab sich auch einige Jahre früher in Hinsicht auf das Watt'sche System, Dampf von niederem Druke ausdehnungsweise zu benuzen. Denn Hrn. Hornblower, der dieses System in zwei Cylindern in Anwendung brachte, gelang dasselbe nicht so gut, als Hrn. Watt, der bloß einen Cylinder anwendete.

A. d. O.

|87|

Die Maschine mit zwei Cylindern hatte sehr complicirte Kessel, die nicht gehörig entsprachen; jene mit Einem Cylinder hingegen hatte sehr gute Kessel. |88| Wären beide Maschinen mit gleich guten Cylindern ausgerüstet gewesen, so würde jene mit zwei Cylindern gewiß mehr geleistet haben.

A. d. O.

|88|

Nach den genauen Versuchen, welche John Taylor im Jahre 1830 mit dieser Maschine während einer 2 1/2 stündigen Arbeit anstellte, hob dieselbe 92,53 Millionen.

A. d. O.

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