Titel: Einige weitere Töpfergeheimnisse.
Autor: Bacon, Friar
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. LVIII. (S. 274–276)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/ar050058

LVIII. Einige weitere Töpfergeheimnisse. Von einem sogenannten Friar Bacon mitgetheilt.

Aus dem Mechanics' Magazine, N. 518 und 519.

Ich gebe hier als Nachtrag zu den früher von mir bekannt gemachten, sogenannten Geheimnissen der Töpfer noch folgende, welche gleichfalls als vorzüglich gelten.85)

Kalk-Körper. (Chalk-Bodies)

(In einem Gypsofen).

Textabbildung Bd. 50, S. 274

(No. 4 ist J. C's Recept.)

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No. 5.

Blauer Thon 27
Moorthon 33
Roher Kiesel 33
Schmalte 1 Unze
Schmelz (Enamel) 2

No. 6.

Blauer Thon 36
Moorthon 40
Roher, gepülverter Kiesel 24 = 100
Schmalte 4 Dr.

No. 7.

Milchfarbener Schlamm 50
Kaolin-Schlamm 24
Kiesel-Schlamm 26 = 100

No. 8.

Cambridger Thon 60
do. Weißstein 20
Kiesel 20 = 100

No. 9. (Lakin's Recept).

Blauer Thon 26
Glas 26
Kiesel 6
Lynn-Sand 26
Knochenmehl 6
Gyps 5
Schmelz 5 = 100

No. 10. (Mit Cambridger Thon).

Blauer Thon 55 in schlammartigem Zustande
Kaolin 14 do.
Cambridger Thon 17 do.
Kiesel 11 do.
Verwitterter Granit 3 = 100

(Extrafein starkes Feuer.)

Kalkige Glasuren. (Chalky Glazes)

Fritten.

Textabbildung Bd. 50, S. 275
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Glasuren.

Textabbildung Bd. 50, S. 276

Kaolin-Körper. (China Bodies.)

Textabbildung Bd. 50, S. 276
Textabbildung Bd. 50, S. 276

No. 1 ist ein guter, nüzlicher Körper. No. 7 verlangt die Glasur 5. No. 11 und 12 sind die Körper für das Theegeschirr von New-Hall und Jug. No. 14 ist nicht ganz so gut; es wird vom Kiesel angegriffen. No. 19 ist gut, wenn es stark gebrannt wird. No. 20 erfordert keinen so starken Brand. No. 23, 24 und 26 sind gute Körper, No. 28 ist ein sehr guter Körper mit der Glasur No. 4. No. 27 ist W. Mason's Recept, welches beim Brennen Sorgfalt erfordert.

Kaolin-Glasuren. (China-Glazes.)

Fritten.

Textabbildung Bd. 50, S. 276

Glasur.

Fritte. No. 1 4 Bleiweiß 1
– 2 5 do. 2
– 3 4 do. 1
– 4 6 do. 1
– 5 3 do. 1
– 6 4 do. 1
– 7 5 do. 2

Anstrich: 1 Unze blauer Kalk auf 20 Pfd. Dritte und 4 Bleiglasur.

|274|

Siehe Polyt. Journ. Bd. XLIX. S. 143.

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