Titel: Gläserne und hölzerne Streichinstrumente zum Abziehen der Rasirmesser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. XV./Miszelle 10 (S. 76)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/mi050015_10

Gläserne und hölzerne Streichinstrumente zum Abziehen der Rasirmesser.

Die HH. A. Gordon und John P. Bakewell zu Pittsburg, Vereinigte Staaten, ließen sich, wie das Mechanics' Magazine No. 525 berichtet, im Laufe des Jahres 1832 ein Patent auf Streichsteine für Rasirmesser geben, die sie aus Glas verfertigen. Diese Streichsteine, welche gute Dienste leisten sollen, haben ganz die Form der gewöhnlichen Abziehsteine; sie sind an beiden Seiten matt geschliffen, und zwar von verschiedenem Grade der Feinheit. Das Abziehen der Rasirmesser geschieht auf die herkömmliche Weise, nachdem das Glas vorher mit Wasser oder Oehl befeuchtet worden. – Dagegen empfiehlt das Journal des connaissances usuelles, Julius 1833, S. 53, das Streichinstrument aus irgend einem weichen Holze, am besten aus Nußbaumholz verfertigen zu lassen, und die Messer dann mit Polirroth oder mit fein gepulvertem Eisenglanze darauf abzuziehen. Die Messer sollen hierdurch, selbst wenn sie von mittlerer Güte sind, eine sehr feine und milde Schneide erhalten.

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