Titel: Ueber das Brechen gußeiserner Balken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. XV./Miszelle 12 (S. 76–77)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/mi050015_12

Ueber das Brechen gußeiserner Balken.

Bei der Anwendung von gußeisernen Balken geschah es öfter, daß ein solcher Balken brach, ohne daß man einen Grund dafür aufzufinden im Stande war, bis man endlich entdekte, daß die leichten Schwingungen und die beständigen leichten Stöße selbst die stärksten Balken zum Brechen bringen. Diese Entdekung führte auch gleich zu einem Mittel, wodurch man diesem Uebelstande größten Theils |77| abzuhelfen im Stande ist: man legt nämlich unter jenen Theil des eisernen Balkens, der auf dem Mauerwerke aufruhen soll, eine weiche Substanz, welche die Schwingungen und Erschütterungen dämpft. Die gußeisernen Lager für die Eisenbahnen brechen zuweilen aus gleichem Grunde; diesem kann jedoch abgeholfen werden, wenn man, wie dieß in neueren Zeiten an manchen Orten geschehen, zwischen die Steine und die eisernen Lager ein Stük eines aus Kuhhaaren verfertigten Filzes bringt. (Repertory of Patent-Inventions. 1833, S. 189.)

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