Titel: Foster's Maschine zum Reinigen der Lumpen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. XV./Miszelle 16 (S. 78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/mi050015_16

Foster's Maschine zum Reinigen der Lumpen.

Die Lumpen, deren man sich zur Papierfabrikation bedient, werden bekanntlich nicht bloß durch Waschen, sondern auch durch eine Art von Puzmühle von dem Staube und Miste gereinigt, der sich in ihnen befindet. Auf eine zu lezterem Zweke dienende Maschine ließ sich Samuel G. Foster zu Brattleborough, Vermont, Verein. Staaten, am 1. Junius 1832 ein Patent ertheilen, obwohl dieselbe, wie uns scheint, in ihrer Einrichtung nichts wesentlich Neues enthalten dürfte. Es sind nämlich an dieser Maschine ringsum eine Welle von beinahe zwei Fuß Länge spiralförmig Arme eingesezt, so daß dieselben bei ihrer Umdrehung einen Kreis von beinahe 3 Fuß im Durchmesser beschreiben. Man kann eine beliebige Anzahl dieser Arme neben einander anbringen; nur muß sich unter jedem derselben ein gebogenes Drahtgewebe befinden, durch welches die fremdartigen Theilchen in einen darunter gestellten Behälter fallen können. Die ganze Reihe der sich umdrehenden Flügel befindet sich in einem Gehäuse, und an dem Ende, an welchem die Lumpen eintreten, ist ein sich umdrehendes Gebläse oder ein Windfang angebracht, der die Luft durch den ganzen Apparat treibt. Die Flügel der Reinigungsmaschine machen 300 Umdrehungen in einer Minute. Die aus der Schneidmaschine kommenden Lumpen gelangen von einem der sich umdrehenden Reinigungsflügel zum anderen, wobei der in ihnen enthaltene Staub durch eine Röhre, welche außer das Haus hinausführt, ausgetrieben wird. Dieser kurze Umriß wird jeden Mechaniker überzeugen, daß diese Maschine keine neue Erfindung ist. (Aus dem Repertory of Patent-Inventions. Septbr. 1833, S. 148.)

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