Titel: Steinkohlenasche als Dünger.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. XV./Miszelle 22 (S. 80)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/mi050015_22

Steinkohlenasche als Dünger.

Die Asche der Steinkohlen wird in vielen Gegenden, in denen man dieses vortreffliche Brennmaterial zu benuzen versteht, bekanntlich als Düngmittel auf Wiesen und Felder gebracht, wo sie um so bessere Dienste leisten soll, als man in ihr zugleich ein Mittel gegen mancherlei Ungeziefer gefunden haben will. Eine neue Eigenschaft der Steinkohlenasche ist jedoch die, daß sie, wenn man sie mit thierischen Substanzen, besonders mit Koth, vermengt, den Geruch dieser Substanzen beinahe ganz vertilgt, und daher wie Kohle wirkt. Hr. Damarre, Apotheker zu Saint-Omer, glaubt, daß auf diese Weise die Anwendung des Kothpulvers und des Kothes überhaupt als Dünger Vieles von seinem Widerlichen und selbst Ungesunden verlieren dürfte, und daß dieses Verfahren um so mehr Empfehlung verdiene, als die Steinkohlenasche selbst schon ein kräftiger Dünger ist. (Recueil industriel, Junius 1833, S. 269.)

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