Titel: Ueber die Verfälschung der Naphtha oder des Steinöhles.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. XLIX./Miszelle 16 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/mi050049_16

Ueber die Verfälschung der Naphtha oder des Steinöhles.

Da die Naphtha oder das Steinöhl in neuerer Zeit wieder häufiger in Anwendung kommt und daher nicht unbedeutend im Preise gestiegen ist, so verfälscht man dieselbe häufig mit Terpenthinöhl, oder ersezt sie ganz und gar durch das bei der Verbrennung der Steinkohlen gewonnene und gereinigte Steinkohlenöhl. Das beste Mittel zur Erkennung der Verfälschung mit Terpenthinöhl gibt die Salpetersäure an die Hand; denn diese wird durch einen Zusaz von reiner Naphtha nur bei der Einwirkung von Wärme gelb gefärbt, während sie durch das Terpenthinöhl schon bei der gewöhnlichen Temperatur in wenigen Minuten eine braune Farbe erhält. Uebrigens kommen sich das Terpenthinöhl und die Naphtha in ihren Bestandtheilen beinahe vollkommen gleich. Das Terpenthinöhl besteht nämlich in hundert Theilen:

Textabbildung Bd. 50, S. 238

Die Naphtha besteht nach Saussure aus

Kohlenstoff 87,8
Wasserstoff 12,2

(Journal des connaissances usuelles. October 1833.)

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