Titel: Die Kraft der Fluth zum Ausziehen von Pfählen benuzt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. LXIX./Miszelle 13 (S. 316–317)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/mi050069_13
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Die Kraft der Fluth zum Ausziehen von Pfählen benuzt.

Das Princip der Schwimmkraft, sagt Hr. Gregory in der zweiten Ausgabe seiner vortrefflichen Mathematics for practical men, wurde kürzlich in einem Flusse, in welchem das Wasser ebbt und fluthet, mit Vortheil zum Ausziehen von Pfählen benuzt. So wie das Wasser zu steigen begann, wurde nämlich eine Barke von bedeutender Größe über einen auszuziehenden Pfahl geschafft, und eine Kette, die vorher mittelst eines Ringes an dem Pfahle befestigt worden, um die Barke gezogen oder gegürtet, und dann festgemacht. Die Barke stieg beim Steigen des Wassers empor, und zog in Folge ihrer Schwimmkraft den Pfahl aus. Gesezt die Barke habe 50 Fuß Länge, 12 Fuß Breite, 9 Fuß Tiefe gehabt, und sey 2 Fuß tief im Wasser gegangen, so läßt sich die von ihr ausgeübte Kraft auf folgende Weise berechnen: 50 × 12 × (6 – 2) × 4/7 = (50 × 12 × 16)/7 = 192 × 7 1/7 = 1344 + 27 3/7 = 1371 3/7 Cent. = 66 1/2 Tonne = der Kraft, welche die Barke auf den Pfahl ausübte. (Mechanics' Magazine, No. 530.)

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