Titel: Eine neue Benuzung der gebohrten Brunnen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. LXIX./Miszelle 14 (S. 317)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/mi050069_14

Eine neue Benuzung der gebohrten Brunnen.

Der verdiente Vicomte Héricart de Thury trug in der Sizung der Société d'encouragement vom 24. Julius d. J. eine Notiz über eine Anwendung der gebohrten Brunnen vor, welche darin besteht, dieselben zur Ableitung des verunreinigten Wassers der Schindanger, verschiedener Fabriken etc. zu benuzen, ohne daß daraus ein Nachtheil für die gewöhnlichen Brunnen entstünde. Er zeigt an, daß Hr. Mulot, dem die Gesellschaft bereits ihre große goldene Medaille für seine Leistungen im Brunnenbohren zuerkannte, zu diesem Zweke mit bestem Erfolge einen Brunnen in der Stärkmehlfabrik des Hrn. Ruel zu Villekanneuse bohrte, so daß diese Fabrik, die ihre Arbeiten unterbrechen mußte, weil sie dem Waschwasser keinen Abfluß geben konnte, nun wieder in voller Thätigkeit iß. Eben so glüklich war er bei einem zweiten Brunnen dieser Art, den er auf dem neuen Schindanger zu Bondy bohrte. Dieser leztere Brunnen verschlingt nämlich innerhalb 24 Stunden nicht weniger als 120,000 Liter Wasser. (Bulletin de la Société d'encouragement. Julius 1830.)

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