Titel: Laird's Maschine zum Blasen verschiedener Glasarbeiten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1833, Band 50, Nr. XC./Miszelle 20 (S. 397–398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj050/mi050090_20

Laird's Maschine zum Blasen verschiedener Glasarbeiten.

Hr. Josua Laird zu Pittsburgh in Pennsylvanien erhielt am 14. December 1832 ein Patent auf eine Maschine, welche zum Blasen verschiedener Glasarbeiten in Modeln und hauptsächlich zum Blasen gläserner Knöpfe für |398| Schreibtische u. dgl. bestimmt ist. Das Wesentliche dieser Erfindung liegt in der Anwendung einer Druk- oder Verdichtung-Pumpe zum Blasen von der gleichen Gegenständen, und diese Anwendung findet auf folgende Weise Statt. Man verfertigt sich einen Tisch von gehöriger Höhe, dessen Platte aus Gußeisen besteht, und an welchem die gehörigen Vorrichtungen zum Festhalten des Models angebracht sind. An dem einen Ende dieses Tisches wird der Cylinder der Pumpe in senkrechter Stellung befestigt. Die Luft wird aus diesem Cylinder durch eine bleierne oder durch eine andere biegsame Röhre in ein Loch geleitet, welches sich in der Mitte des Tisches genau unter der Mündung des Models befindet. An der biegsamen Röhre ist ein Mundstük aus Messing oder aus einem anderen Metalle befestigt, welches sich in das zu blasende Glas empor erstrekt, und welches, wenn die Operation beendigt ist, zurükgezogen werden kann, indem es an einem gegliederten, zu diesem Behufe unter dem Tische befestigten Griffe angebracht ist. Die Model und deren Griffe sind auf die gewöhnliche Weise verfertigt, nur ist an dem Tische eine Dekel-Platte befestigt, die sich um ein Gelenk zurükschlagen läßt, wenn der Model entfernt werden soll. Die untere Fläche dieser Platte ist in der Mitte ausgehöhlt, so daß sie den oberen Theil des Models bildet. Dieß ist das Wesentliche dieser Maschine, die wohl anderen ähnlichen Vorrichtungen nachstehen dürfte. (Aus dem Repertory of Patent-Inventions. Oct. 1833. S. 217.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: