Titel: Lefebvre's Kitt, Ciment petrosiliceux genannt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 51, Nr. XXXIII./Miszelle 15 (S. 154–155)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj051/mi051033_15
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Lefebvre's Kitt, Ciment petrosiliceux genannt.

Hr. Lefebvre ließ sich vor 10 Jahren ein Patent auf eine angeblich von ihm erfundene Art von Kitt geben, der er den Namen Ciment petrosiliceux beilegte, und welche sich der Angabe des Erfinders gemäß nicht nur statt des gewöhnlichen Kittes, des Gypses, Kalkes etc. mit Vortheil gebrauchen läßt, sondern der sich auch zur Fabrikation von Ziegeln und Bodenplatten eignet. Man erfährt nun nach Ablauf des Patentes Folgendes über die Bereitung dieses Kittes:

Man nimmt gepülverte Quadersteine (pierres des carrières) 100 Kil.
Sand 100 –
Bleizuker 24 –
Leinöhl 18 –

Diese Ingredienzien werden innig mit einander vermengt, so daß sie ein sehr feines, fettes Pulver bilden, womit man alle Gegenstände bedeken und überziehen kann, die man dauerhafter machen will. Man kann auch Ziegel und Platten für Fußboden daraus bilden, indem man die Masse nur in gehörigen Modeln zu formen braucht. Eben so lassen sich sehr schöne und dauerhafte Terrassen, Statuen, Stiegen, Bassins u. dergl. daraus formen. Ueberzieht man Mauern mit diesem Kitte, so wird das Feuchtwerden derselben und die Bildung von Salpeter sowohl außen, als im Inneren verhindert. Der Kitt eignet sich ferner zum Ausbessern oder Zusammenkitten von Quadersteinen, die durch irgend einen Zufall zersprangen; er wird hierbei eben so hart, wie diese Steine selbst, und bildet mit denselben eine Masse, wenigstens behauptet dieß Hr. Lefebvre. (Aus den Annales de la Société polytechnique, No. 9.)

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