Titel: Gläserne Federn für Chronometer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 51, Nr. XXXIII./Miszelle 24 (S. 157–158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj051/mi051033_24

Gläserne Federn für Chronometer.

Der Einfluß des Erdmagnetismus auf den Gang der Chronometer, und die dadurch bedingten Unregelmäßigkeiten in diesem Gange ist längst bekannt, und wurde auch bereits auf verschiedene Weise zu beseitigen gesucht. Man hat z.B. |158| versucht, die Unruhe und ihre Feder aus Gold und Silber statt aus Stahl zu verfertigen; allein auch dieß genügte noch nicht, und die HH. Arnold und Dent kamen daher nach einer sorgfältigen Untersuchung der Theorie und des Baues der Chronometer zu dem Schlusse, daß zur Erreichung einer vollkommenen Genauigkeit die gänzliche Entfernung von allen für den Magnetismus empfindlichen Körpern, und folglich von allen metallischen Substanzen aus diesen Theilen des Mechanismus unumgänglich nothwendig sey. Dieß brachte sie auf die Idee gläserne Federn zu verfertigen und anzuwenden, und die Versuche, die sie in dieser Hinsicht unternahmen, fielen so günstig aus, daß sie hoffen, die metallenen Federn an den Chronometern werden bald gänzlich durch die gläsernen verdrängt werden. (Aus dem Gentleman's Diary im Mechanics' Magazine, No. 537.)

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