Titel: Ueber die Bereitung einer guten Mischung zum Versiegeln der Flaschen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 51, Nr. LIV./Miszelle 10 (S. 239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj051/mi051054_10

Ueber die Bereitung einer guten Mischung zum Versiegeln der Flaschen.

Die beste Mischung, um Flaschen, in welchen geistige Getränke aufbewahrt werden sollen, luftdicht zu verschießen, kann man sich auf folgende Weise bereiten. Man lasse 2 Theile gelbs Wachs zerfließen, und seze demselben dann 4 Theile (Kolophonium und 4 Theile Pechharz zu. Wenn die ganze Masse gut in Fluß gerathen, so taucht man dann die Hälse der gefüllten und verkorkten Flaschen in dieselbe, und dreht die Flaschen in horizontaler Richtung um sich selbst, damit sich die Pechschichte überall gleichmäßig anlege. Einige Weinhändler in der Champagne geben dem Peche mehr Durchsichtigkeit und eine schönere Farbe, indem sie der oben angegebenen Mischung auch noch 2 Theile Gummilak zusezen. Durch dieser Zusaz wird das Pech zugleich auch weniger zerreiblich. (Aus dem Journal des connaissances usuelles. Januar 1834, S. 54)

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