Titel: Vorschrift zu einem Gemenge, womit man die Hüte wasserdicht machen kann.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 51, Nr. LXXII./Miszelle 15 (S. 316–317)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj051/mi051072_15

Vorschrift zu einem Gemenge, womit man die Hüte wasserdicht machen kann.

Das Journal des connaissances usuelles, Januar 1834, S. 39 gibt folgende, als eine der besten Vorschriften zur Bereitung einer Mischung, mit welcher |317| man Hüte wasserdicht machen kann. Man soll nämlich 4 Quentchen gepülvertes arabisches Gummi bei gelindem Feuer mit 2 Quentchen Mohnöhl unter beständigem Umrühren mit einer Spatel so lange behandeln, bis die Masse einen weichen Teig bildet; dann unter fortwährender Einwirkung der Wärme ein halbes Quentchen klein geschnittenes Jungfernwachs zusezen, und Alles gut zusammenschmelzen und gut mit einander vermengen. Dann soll man 14 Unzen Colophonium zergehen lassen, und diesem, wenn es zerflossen ist, die obige Mischung zusezen. Man. erhält auf diese Weise einen Firniß, den man warm auf das feine Papier austragen soll, womit man den Filz auskleidet. Die angegebene Quantität reicht für 15 Hüte hin.

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