Titel: Ueber die Anwendung des Dextrins zum Kattundruke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 51, Nr. LXXXVII./Miszelle 10 (S. 399)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj051/mi051087_10

Ueber die Anwendung des Dextrins zum Kattundruke.

Hr. Drouard zeigte der Société d'encouragement zu Paris an, daß er wiederholt versucht habe, das Stärkmehl, dessen man sich bei der Bereitung mehrerer in den Kattundrukereien gebräuchlichen Farben bedient, durch Sazmehl in Verbindung mit etwas Gummi zu ersezen, daß er aber auf diese Weise nur schwere Farben erhielt, die sich nicht druken ließen. Er nahm hierauf statt des Gummi's Dextrin, das bis zur Teigconsistenz eingedikt worden, vermengte es mit den auf gleiche Weise bereiteten Lakarten, und erhielt dadurch Farben, die sich nicht nur sehr gut druken ließen, sondern die an Glanz und Lebhaftigkeit auch die mit Starkmehl bereiteten Farben übertrafen. Hr. Drouard glaubt, daß sich dieses Verfahren bei der Bereitung des Waschrothes (rouge á laver), dessen man sich zum Druken der Bänder bedient, mit Vortheil anwenden ließe.84) (Bulletin de la Société d'encouragement. Oktober 1833, S. 366.)

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Die Bereitung des Dextrins ist im Polyt. Journal Bd. L. S. 195 beschrieben. A. d. R.

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