Titel: Macdonald's Verbesserungen im Brükenbau.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 51, Nr. LXXXVII./Miszelle 6 (S. 397–398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj051/mi051087_6
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Macdonald's Verbesserungen im Brükenbau.

Die Verbesserungen in dem Baue eiserner und hölzerner Brüken, auf welche sich James Macdonald am 22. Januar 1833 ein Patent ertheilen ließ, bestehen lediglich in einer Anwendung derselben Principien, nach denen er die Viaducte für seine Eisenbahnen gebaut haben will, auf den Brükenbau. Wir haben, dieses Project, welches wohl kaum in Ausführung kommen dürfte, bereits im Polyt. Journale Bd. L. S. 93 beschrieben und durch eine Abbildung erläutert, so daß wir zur Vermeidung unnöthiger Wiederholungen hier nur darauf verweisen zu müssen glauben. Die Verbindung der einzelnen Stäbe, Riegel, Sparren, Spannbalken und Stüzpfosten ist ganz dieselbe, wie wir sie früher beschrieben haben, und an der Spannung des auf diese Weise aus Eisen oder aus Holz zusammengebolzten Gerippes zu einer Brüke ist nicht das geringste Neue. Wir bemerken daher nur noch, daß uns der ganze Bau eine äußerst große Aehnlichkeit mit der amerikanischen Brükenbaumethode des Obersten Long, über die wir bereits mehrere Aufsäze in unserem Journale mittheilten, zu haben scheint. Vielleicht fällt Hrn. Macdonald's Methode sogar mit jener des Hrn. Long wirklich in eine und dieselbe zusammen, da ihm dieselbe angeblich von einem Fremden mitgetheilt wurde. Wer sich von dem, was wir hier sagten, selbst überzeugen will, kann die Erklärung des Patentes des Hrn. Macdonald im London Journal of Arts, November 1833, S. 181 nachlesen.

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