Titel: Bereitung eines metallischen, krystallinisch glänzenden Pulvers zum Bestreuen von Papparbeiten etc.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 51, Nr. LXXXVII./Miszelle 9 (S. 398–399)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj051/mi051087_9
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Bereitung eines metallischen, krystallinisch glänzenden Pulvers zum Bestreuen von Papparbeiten etc.

Man findet seit einiger Zeit eine Menge kleiner Tändeleien oder Frauenzimmergeräthschaften im Handel, deren Oberfläche mit einem sehr stark glänzenden, metallartigen Ueberzuge verziert ist. Die Bereitung dieses Ueberzuges ist sehr einfach, man nimmt nämlich Silber- oder Goldpapier, zerschneidet es in Stüke, läßt es auf einer Blechplatte verbrennen, und verwandelt es dann in Pulver. Dann bereitet man sich eine Beize, indem man rothes und blaues Pigment mit fettem Firnisse, Leinöhl und Terpenthinöhl zusammenreibt. Mit dieser Beize zeichnet man beliebige Gegenstände auf die zu verzierenden Gegenstände, und auf diese Zeichnungen streut man dann von dem gesiebten Pulver, und läßt die Gegenstände hierauf troknen. Man kann dieses Pulver, welches sehr fein, sehr glänzend und sehr dauerhaft ist, auch zur Verzierung von Zimmern, Ruhsizen, Lustern, Etuis, Pappendekelarbeiten, und überhaupt aller Dinge verwenden. (Aus dem Journal des connaissances usuelles. Februar 1834, S. 103.)

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