Titel: Vorschriften einiger Lotharten zum Löthen des Kupfers.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 51, Nr. CV./Miszelle 6 (S. 462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj051/mi051105_6

Vorschriften einiger Lotharten zum Löthen des Kupfers.

Es gibt bekanntlich verschiedene Arten von Loch, deren man sich zum Löthen des Kupfers bedient, und welche man hauptsächlich in zwei Classen, in harte und weiche Lotharten, theilt. Das gewöhnlichste harte Loth besteht aus 8 Theilen Kupfer und einem Theile Zink. Man bereitet es, indem man das Kupfer in einem Tiegel schmilzt, und dann, während dasselbe in Fluß ist, den gleichfalls erhizten Zink eintrügt. Ist dieß geschehen, so dekt man den Tiegel zu, und wenn der Zink geschmolzen, was nach 2 bis 3 Minuten der Fall ist, so rührt man das Gemenge um, worauf man es zulezt über Birkenreiser ausgießt, um es zu körnen. Das auf diese Weise bereitete Loch ist hämmerbar und leicht schmelzbar. – Das härteste Loth bereitet man aus 10 Theilen Kupfer und einem Theile Zink. – Ein Loth von mittlerer Härte erhält man aus 3 Theilen Kupfer und einem Theile Zink. Das weichste Loth endlich besteht aus 2 Theilen Zinn und einem Theile Blei, welches schon mittelst eines rothglühenden Eisens geschmolzen werden kann. (Aus dem Journal des conn. usuelles, Februar 1834, S. 100.)

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