Titel: Ein Mittel zur Verhinderung des Ansezens des sogenannten Pfannensteines in den Dampfkesseln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 52, Nr. XVIII./Miszelle 4 (S. 74)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj052/mi052018_4

Ein Mittel zur Verhinderung des Ansezens des sogenannten Pfannensteines in den Dampfkesseln.

Die Society of Arts zu London enthält im zweiten Theile ihrer Abhandlungen vom Jahre 1833 eine Notiz, in welcher eines ihrer Mitglieder sagt, es habe einen Dampfkessel gesehen, der nun 17 Jahre arbeitet, immer nur mit Themsewasser gespeist wurde, und gegenwärtig noch in vollkommen gutem Zustande ist. Das ganze Geheimniß dieses günstigen Erfolges soll darin bestehen, daß der Eigenthümer den Kessel sehr oft reinigen, und nach jeder Reinigung innen mit Oehl ausstreichen ließ. – James Bedford, Kaufmann von Leeds, theilte der Gesellschaft ein ähnliches Präservativmittel für die Kessel mit. Er gibt nämlich an, daß er in einen großen Dampfkessel 2–3 Gallons Wallrathöhl gab, und daß er gefunden habe, daß der Kessel bei dieser Behandlung nach einem ununterbrochenen achtwöchentlichen Gebrauche eine weit dünnere Kruste angesezt hatte, als dieß sonst nach Ablauf eines solchen Zeitraumes der Fall zu seyn pflegt, und daß diese dünne Kruste überdieß so loker war, daß der Kessel leicht mit einem steifen Besen vollkommen gereinigt werden konnte. (Mechanics' Magazine, No. 553.)

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