Titel: Ueber das Schwarzfärben des Nußbaumholzes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 52, Nr. XLVII./Miszelle 12 (S. 237)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj052/mi052047_12

Ueber das Schwarzfärben des Nußbaumholzes.

Eine der einfachsten und bequemsten Methoden Nußbaumholz und andere an Galläpfelsäure und Gerbestoff reichhaltige Holzarten schwarz zu färben, ist, dem Journal des connaissances usuelles gemäß, folgende. Man gräbt das Holz in den Schlamm ein, der sich von den Mühlsteinen der Messerschmiede abreibt; nach einigen Wochen wird dieses Holz, auch wenn es einen Zoll Dike hat, ganz durchdrungen und ganz schwarz geworden seyn. Es bildet sich nämlich in diesem eisenhaltigen Schlamme eine Auflösung von kohlensaurem Eisen, und aus dieser Auflösung wird das Eisen dann durch die in dem Nußbaumholze enthaltene Gallapfelsäure und durch dessen Gerbestoff niedergeschlagen werden. – Eine ziemlich schöne fahle Farbe kann man dem Holze geben, wenn man dasselbe in gefaultem und feuchtem Dünger eingräbt.

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