Titel: Muntz's Verbesserungen an den Dampfmaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 52, Nr. LXXXVII./Miszelle 1 (S. 462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj052/mi052087_1

Muntz's Verbesserungen an den Dampfmaschinen.

Hr. Georg Friedrich Muntz ließ sich am 8. Oktober 1833 ein Patent auf gewisse Verbesserungen an den, Dampfkesseln geben, und das Repertory of Patent-Inventions theilt in seinem Maihefte vom laufenden Jahre S. 291 die Erklärung dieses Patentes auch wirklich mit. Die Erfindung des Patentträgers besteht hienach in gar nichts weiter, als darin, daß er jene Legirung aus Kupfer und Zink, die er seinen beiden früheren Patenten gemäß zur Fabrikation von Platten zum Beschlagen von Schiffen, und von Bolzen zur Befestigung dieses Beschlages angewendet wissen wollte, nun auch zur Fabrikation von Dampfkesseln benuzen will. Das Verhältnis der Legirung des Kupfers und des Zinkes ist auch hier vorzugsweise 60 Theile Kupfer auf 40 Theile Zink, obwohl er sich dieses Verhältniß auf dieselbe Weise, wie bei den früheren Patenten, die man im Polyt. Journale Bd. XLIX. S. 131 und S. 396 nachlesen kann, abzuändern vorbehält. Hr. Muntz hat nun schon drei Patente auf diese nichts weniger als neue Legirung genommen, und dafür über 900 Pfund Sterling (10,800 fl.) an die Regierung gezahlt! Wahrlich man kommt in Verlegenheit, ob man den Patentträger oder die Regierung hierin mehr bewundern soll.

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