Titel: Ueber eiserne Räder mit geraden und krummen Speichen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 52, Nr. LXXXVII./Miszelle 5 (S. 463–464)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj052/mi052087_5

Ueber eiserne Räder mit geraden und krummen Speichen.

Man machte seit einiger Zeit bekanntlich mehrere Vorschlage, die Speichen oder Arome der Räder für Dampf- und andere Fuhrwerke aus einem solchen Materiale und von einer solchen Form zu verfertigen, daß sie dem Schütteln und Rütteln der Ladung vorbeugen, und daß sie also die theuern Federn entbehrlich machen. Dieß veranlaßte Hrn. William Brough, Bergwerks-Beamten in Glamorganshire, im Mechanics' Magazine Nro. 560 S. 72 bekannt zu machen, daß er schon vor fünf Jahren mehrere zum Kohlentransporte bestimmte und auf einer Eisenbahn laufende Karren mit Rädern ausstattete, welche gußeiserne Reifen und Naben hatten, deren Speichen aber aus Schmiedeisen bestanden, und schwach Sförmig gekrümmt waren. Er will durch fünfjährige Erfahrung gefunden haben, daß dergleichen Räder den Boden oder die Bahn, auf der sie laufen, weniger beschädigen, daß das Fahren mit solchen Karren weit weniger Geräusch macht, und daß von diesen Rädern Während fünfjähriger ununterbrochener Anwendung |464| auch nicht ein einziges brach. Das Eisen, woraus Hr. Brough die Speichen seiner Räder verfertigen läßt, ist 5 Zoll und kaum 3/8 Zoll dik; er bemerkt übrigens, daß die Speichen aus Stahl noch weit dünner gemacht werden konnten.

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