Titel: Ueber das Reinigen von riechenden und zusammengelegenen Bettfedern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 53, Nr. XIV./Miszelle 3 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj053/mi053014_3

Ueber das Reinigen von riechenden und zusammengelegenen Bettfedern.

Es gibt viele Bettfedern, welche einen so unangenehmen und ranzigen Geruch entwikeln, daß es eine wahre Qual ist, auf Polstern, die mit dergleichen Federn gefüllt sind, zu liegen. Wir wurden schon mehrere Male befragt, wie man diese Federn reinigen und brauchbar machen könne, und wie man alten Federn, die in den Polsterziechen fett, schmuzig und durch das Daraufliegen zusammengeballt wurden, ihre frühere Reinheit und Elasticität wieder geben könne. – Die Beantwortung dieser Frage ist eben so einfach, als das Mittel, womit den fraglichen Gebrechen abgeholfen werden kann. Man hat nichts weiter zu thun, als die Federn in ein Faß zu leeren, sie in demselben mit Seifen- oder Sodawasser zu übergießen, und durch Umrühren mit einem Rechen oder einem anderen ähnlichen Instrumente zu waschen. Nach dem Waschen werden die Federn mit den Händen ausgepreßt, und in einem Zimmer oder an einem anderen geeigneten Orte getroknet, wobei man sie von Zeit zu Zeit umkehrt und mit dünnen Ruthen klopft. Die Federn werden hierdurch vollkommen rein, verlieren das Oehl, mit dem sie getränkt waren, und haben selbst an Elasticität noch gewonnen. (Aus dem Recueil industriel. März 1834, S. 195.)

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