Titel: Methode Papiertapeten aufzuleimen, welche zugleich gegen Wanzen schüzt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 53, Nr. XLI./Miszelle 17 (S. 237)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj053/mi053041_17

Methode Papiertapeten aufzuleimen, welche zugleich gegen Wanzen schüzt.

Das Journal des connaissances usuelles, Jun. 1834, S. 213 empfiehlt folgende Methode die Papiertapeten aufzuleimen als sehr gut und als vorzüglich geeignet die Wanzen zu vertilgen. Da man, was die Wanzen betrifft, in Paris große Erfahrung haben kann, so nehmen wir keinen Anstand unseren Lesern die gepriesene Methode gleichfalls kund zu geben, mit dem Bemerken jedoch, daß die Anwendung des Terpenthines etwas längst Bekanntes ist. Man soll nämlich diesem Rathe gemäß die Mauern zuerst abkrazen, wenn sie nicht ganz eben und rein sind; dann soll man auf ein Zimmer von gewöhnlicher Größe ein Pfund flandrischen Leim nehmen, und diesen, nachdem man ihn leicht befeuchtete, mit 3 Liter Wasser, dem man 8 Unzen Terpenthin zugesezt, eine halbe Stunde lang unter beständigem Umrühren kochen lassen. Wenn der Leim und der Terpenthin ganz aufgelöst und beide mit einander verbunden sind, so tragt man 2–3 Schichten davon heiß auf die Wände auf. Zum Aufkleben der Papiertapeten auf diese übertünchten Wände nimmt man dann Mehlkleister, welchem man auf ein Pfund Kleister 5–6 Unzen Terpenthin zugesezt, und unter beständigem Umrühren gut damit vermengt hat. Das Umrühren darf ja nicht vernachlässigt werden; denn wäre der Terpenthin nicht gehörig mit dem Kleister verbunden, so würden die Tapeten flekig werden.

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