Titel: Meillonas's Wasserleitungsröhren aus Sandsteinerde oder Steingut.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 53, Nr. LII./Miszelle 10 (S. 319–320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj053/mi053052_10
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Meillonas's Wasserleitungsröhren aus Sandsteinerde oder Steingut.

Wir machen unsere deutschen Landsleute, welche die vortreffliche Sandsteinerde, die in vielen Gegenden vorkommt, selten zu etwas anderem, als zur Fabrikation von Trinkgeschirren, von Flaschen für Mineralwasser und dergleichen verwenden, darauf aufmerksam, daß sich aus diesem Materiale auch vortreffliche Röhren für Wasserleitungen, Ausgüsse, Abtritte etc. brennen lassen, wie dieß hier und da auch wirklich mit Vortheil geschieht. Wir lesen dergleichen Röhren von 2 Zoll im Lichten in einem Preiscourante der Töpferei der HH. Meillonas zu Bourg, Departement de l'Ain, den Pariser Fuß zu 50 Centimen notirt, wobei sich diese Herren übrigens auch erbieten, auf Verlangen Röhren von jeder Form, Biegung und Weite zu liefern. Das Legen von Wasserleitungen mit solchen Röhren, in denen das Wasser höchst rein und frisch bleiben würde, ist sehr einfach, und durchaus nicht kostspielig; die Verbindungen können durch irgend einen fetten Kitt oder noch besser mit hydraulischem Cemente geschehen. Das Einzige, was bei diesen Röhren zu berüksichtigen ist, ist: daß sie gegen die Einwirkung der Kälte geschüzt werden müssen. (Aus dem Journal des connaissances usuelles, Julius 1834.)

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