Titel: Zur Geschichte der Goldarbeiterkunst in England.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 53, Nr. LXVI./Miszelle 7 (S. 394)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj053/mi053066_7

Zur Geschichte der Goldarbeiterkunst in England.

Die Goldschmiede Englands besaßen im Mittelalter einen nicht unbedeutenden Ruf. Anketil, ein Mönch von St. Alban, machte sich am Anfange des 12 ten Jahrhunderts so berühmt in Gold-, Silber- und Juwelierarbeiten, daß ihn der König von Dänemark als Aufseher seiner Goldarbeiten und als einen Banquier und Wechsler berief. Ein paar aus Silber und Gold verfertigte Leuchter, welche Robert, Abt von St. Alban, dem Papste Adrian IV überreichte, waren wegen ihrer herrlichen Arbeit so geschäzt, daß sie dem heiligen Petrus geweiht wurden, und viel zu der Auszeichnung beitrugen, welche die Abtei genoß. Nach Muratori waren die englischen Gold- und Silberarbeiten schon im 8 ten Jahrhunderte in Italien berühmt. (Treatise on the Progressive Improvement and Present State of Manufactures in Metal.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: