Titel: Batson's gebräuchlicher Fährkahn in Sutherland.
Autor: Batson, R.
Fundstelle: 1834, Band 54, Nr. XLV. (S. 239–240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj054/ar054045

XLV. Beschreibung eines in Sutherland gebräuchlichen Fährkahnes oder Evers. Von Hrn. R. Batson in Inverneß.

Aus dem Mechanics' Magazine, No. 577, S. 374.

Mit Abbildungen auf Tab. IV.

Ich machte kürzlich eine Reise durch Sutherlandshire, und wurde daselbst auf einem von dem Herzoge von Sutherland errichteten Kettenfährkahne über einen der reißenden Ströme jener Gegend gesezt. Das Princip, nach welchem dieser Fährkahn erbaut ist, ist |240| zwar nichts weniger als neu; allein die ganze Einrichtung desselben ist besser, als ich sie noch je sah; es dürfte daher manchem Leser erwünscht seyn, eine kurze Beschreibung desselben zu erhalten.

Fig. 15 zeigt das Boot von Außen, und zwar in der Ueberfuhr begriffen. Fig. 16 ist eine Seitenansicht des Gerippes; Fig. 17 ein Grundriß des Bodengebälkes und Fig. 18 eine Endansicht des Gerippes. Die größte Tauchung des Bootes, welche in der Mitte Statt findet, beträgt nicht über 14 Zoll; an den beiden Enden sink sie beinahe auf Nichts herab. Das Kettenrad a hat 3 Fuß im Durchmesser und eine 2 1/2 Fuß lange Welle von 1 1/2 Zoll im Durchmesser, t ist ein an derselben Welle befindliches Getrieb von 7 Zoll im Durchmesser. Das Flugrad b hat 4 Fuß im Durchmesser und eine Welle, die an Länge und Durchmesser der Welle des Kettenrades gleichkommt. s ist ein an ebendieser Welle befindliches Stirnrad, an welchem die Kurbel angebracht wird. Die Rollen und Rahmen c, c, welche 10 Zoll im Durchmesser haben, dienen dazu, die Kette in der Fuge oder Kehle des Rades zu erhalten; d, d sind Leitungswalzen von 12 Zoll Länge auf 6 Zoll Durchmesser. e, e sind Walzen von 6 Zoll Länge und 5 Zoll im Durchmesser; mit ihm Hülfe und mit einem Seile, welches über eine an dem Scheitel eines Pfostens angebrachte Rolle läuft, erhebt und senkt man die Ausgangsbrüken. g, g sind eiserne Stangen von einem Zoll im Durchmesser, welche durch die Angelgewinde dieser Brüken laufen. k ist eine in Stein eingelassene Schiffswinde.

Das ganze Boot, dessen Plan Hr. Civilingenieur Alexander Coupar lieferte, kam auf 130 Pfd. Sterl. zu stehen.

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