Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Hrn. Toplis's Pacificator.Das Morning Chronicle enthält folgende Notiz über eine neue Maschine, welche, wenn sie sich bewähren würde oder bewähren könnte, allerdings in hohem Grade den Namen verdiente, den ihr der Erfinder beilegt. Wir haben schon oft geäußert, daß derjenige für den größten Wohlthäter der Menschheit gehalten werden muß, der eine Maschine erfindet, mit welcher man die größte Menge von Menschen auf ein Mal todt machen kann. Dieser Wohlthäter wäre nun Hr. Toplis, am Museum of National Manufactures zu London, Leicester-Square, wenn sein Pacificator wirklich das leistete, was sein Erfinder verspricht. Der Pacificator soll nämlich für die Zukunft alle Kriege unmöglich machen, indem mit Hülfe desselben ein Paar Menschen leicht die größte Armee vernichten können. Die Maschine ist tragbar, und ohne ihrem Gehäuse kann sie leicht von zwei Männern fortgeschafft werden; auf ihrem Wagen angebracht kann sie mit Schnelligkeit und Leichtigkeit überall hin gefahren werden, wo Pferde oder Menschen gehen können; sie ist außerordentlich leicht in Thätigkeit zu sezen, und man kann mit derselben mit ebenderselben Leichtigkeit, mit welcher man aus Feuersprizen einen Wasserstrahl austreibt, eine beliebige Zeit hindurch einen Strom von Kugeln erzeugen, der sich mit Sicherheit schnell auf jeden beliebigen Gegenstand richten läßt. Die Maschine ist sehr einfach gebaut; denn sie besteht nur aus einem langen Rohre, welches an einem Drehringe angebracht ist. Der Hintertheil dieses Rohres communicirt mit einer Kammer, in welcher mittelst eines Pulvers, welches so zubereitet ist, daß es ohne Explosion brennt, rasch und fortwährend Gas erzeugt |77| |
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