Titel: Methode Burgunder und Champagner auf weiten Seereisen vor Verderben zu schüzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 54, Nr. XXIV./Miszelle 15 (S. 145)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj054/mi054024_15

Methode Burgunder und Champagner auf weiten Seereisen vor Verderben zu schüzen.

Der Burgunder gehört zu jenen Weinen, welche den Transport zur See sehr schlecht vertragen; eine einfache Ueberfahrt von Calais nach Dover ist oft hinreichend, um ihm einen Theil seiner vortrefflichen Eigenschaften zu benehmen und seinen Preis bedeutend herabzudrüken. Das beste Mittel diesem Umschlagen des Burgunders auf weiten Seereisen vorzubeugen ist, nach einer Angabe im Septemberhefte des Journal des connaissances usuelles, folgendes. Man soll den Burgunder in einem Fäßchen in ein größeres mit weißem Weine gefülltes Faß bringen und durch Stüzen von den Wanden des äußeren Fasses entfernt halten. Der weiße Wein erleidet hiedurch nicht die geringste Veränderung, wenn das Holz des Burgunderfäßchens und seiner Stüzen von guter Beschaffenheit ist. Die Redaction des angeführten Journales bemerkt hiezu, daß es wahrscheinlich eben so gut seyn würde, wenn man den zwischen dem Burgunder und dem Ueberfasse befindlichen leeren Raum mit Koch- oder Seesalz ausfüllen würde; es schließt dieß wahrscheinlich daraus, daß man auch die Champagnerflaschen auf langen Seereisen, besonders zwischen den Wendekreisen, in Seesalz zu bringen pflegt, wenn man den Wein gut erhalten will.

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