Titel: Gooch's Patentbäder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1834, Band 54, Nr. XXIV./Miszelle 17 (S. 146)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj054/mi054024_17

Gooch's Patentbäder.

Das London Journal of arts gibt in seinem neuesten Supplementband S. 211. folgende Notiz über die Verbesserungen an den Badeanstalten, auf welche sich Hr. William Gooch zu Mount-street, Berkley-Square, Middlesex, am 7. November 1829 ein Patent ertheilen ließ. „Die Erfindung des Patentträgers besteht lediglich darin, daß er mehrere der bekannten Vorrichtungen zu einem einzige Apparate verbindet. So kann man z.B. in einem und demselben Apparat ein Regenbad, ein Dampfbad, ein russisches Bad etc. nehmen. An den einzelne Vorrichtungen ist nichts Neues; der Kasten, in welchen der Kranke kommt, kann z.B. ganz auf dieselbe Weise gebaut seyn, wie die Kasten zu Regenbadern, in denen an der Deke die Regenapparate angebracht sind; der Boden desselben muß aber seiherartig durchlöchert seyn, damit man auch Dampf hineinleiten kann, und eben so muß unter diesem durchlöcherten Boden auch eine Kammer angebrach werden, damit man in dieser die Dämpfe auf aromatische Kräuter u. dgl. wirke lassen kann, wenn dieß erforderlich seyn sollte.“ 3000 Gulden für die Patentirung einer so unbedeutenden Abänderung auszugeben und anzunehmen, sezt eine Krankheit voraus, die für den Patentträger den Gebrauch von Douche- oder Sturzbädern, für die Patentertheiler aber ein noch eindringlicheres Mittel rathsam macht.

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